22. Februar 2019 / 15:54 Uhr

BVB-Coach Lucien Favre wütet gegen Handspielregel: "Wer hat das entschieden?"

BVB-Coach Lucien Favre wütet gegen Handspielregel: "Wer hat das entschieden?"

Redaktion Sportbuzzer
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BVB-Trainer Lucien Favre regt sich über das Regelwerk zu Handspielen in der Bundesliga auf.
BVB-Trainer Lucien Favre regt sich über das Regelwerk zu Handspielen in der Bundesliga auf. © 2019 Getty Images
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Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen am Sonntag hat sich BVB-Coach Lucien Favre über die Handspielregel echauffiert. Wild gestikulierend machte er seine Meinung deutlich.

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BVB-Trainer Lucien Favre hat sich über die immer wieder unterschiedlichen Auslegungen der Handspielregel gestenreich Luft gemacht. "Für mich als Fußballer geht das leider nicht", schimpfte der Schweizer auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel am Sonntag gegen Bayer Leverkusen: "Handspiel im Strafraum ist Penalty jetzt, wer hat das entschieden? Niemand weiß das." Immer wiederholte er die Frage, wer für diese Entscheidungen verantwortlich sei: "Man kennt Fußball oder man kennt Fußball nicht." Wenn ein Spieler auf den Boden geht und den Ball an den Arm bekommt, könne er nicht ausweichen. "Oder du musst deinen Arm abschneiden", echauffierte sich der BVB-Trainer.

Spieler brauchen die Arme fürs Gleichgewicht

Während er sprach, gestikulierte Favre und machte vor, wie Fußballer ihre Hände und Arme auf dem Rücken verstecken, um mit ihnen bloß nicht den Ball zu berühren. "Was brauchst du als Fußballer oder als Mensch? Was brauchst du für dein Gleichgewicht?", meinte der Coach, verschränkte dabei die Arme auf seinem Rücken. "Du musst so machen, du hast nachher kein Gleichgewicht. Diese Sache ist für mich unglaublich", beendete Favre schließlich seinen Redestrom.

Die Karriere von Lucien Favre in Bildern

Von 2000 bis 2002 trainiert Lucien Favre den Schweizer Klub Servette FC Genf. Zur Galerie
Von 2000 bis 2002 trainiert Lucien Favre den Schweizer Klub Servette FC Genf. ©
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Handspiel schon vor Jahren Thema für Favre

Schon in seiner Trainerzeit bei Mönchengladbach hatte Favre eine deutliche Meinung zur Handspielregel in der Bundesliga. Im konkreten Fall ging es damals um eine Situation mit seinem damaligen Schützling Julian Korb. Dieser hatte in einem Spiel gegen Mainz einen Schuss im Strafraum mit seiner Hand abgeblockt. Der Gegner bekam daraufhin einen Elfmeter, den er verwandelte. "Ich weiß nicht, wo diese Regel herkommt, das ist ein Skandal", hatte Favre 2014 gemeckert.

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Optimistisch vor Spiel gegen Leverkusen

Vor dem Spiel gegen Bayer macht Favre den BVB-Fans Hoffnung auf einen Sieg, auch wenn Marco Reus und Lukas Piszczek nicht dabei sein werden. "Wir sind immer optimistisch, dass wir gewinnen. Aber Leverkusen macht das zur Zeit gut, sie haben Bayern geschlagen", schätzt der Trainer die Lage ein. "Aber jede Mannschaft hat seine Qualität und seine Fehler", sagte Favre.

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