28. März 2019 / 15:16 Uhr

"Favres spezieller Spieler": BVB-Profi Witsel kehrt gegen den VfL Wolfsburg zurück 

"Favres spezieller Spieler": BVB-Profi Witsel kehrt gegen den VfL Wolfsburg zurück 

Tim Lüddecke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Axel Witsel ist Dortmunds Schlüsselspieler, VfL-Coach Bruno Labbadia sagt über den Belgier: Er spielt eine richtig gute Saison.
Axel Witsel ist Dortmunds Schlüsselspieler, VfL-Coach Bruno Labbadia sagt über den Belgier: "Er spielt eine richtig gute Saison". © imago/Montage
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Axel Witsel hat die Länderspielpause genutzt, um an seinem Comeback bei Borussia Dortmund zu arbeiten. Mit dem Belgier gelang dem BVB vor der Saison ein Transfercoup, der die Chancen im Meisterschaftskampf erhöht hat. VfL-Trainer Bruno Labbadia sagt: "Er hat die Motivation."

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Die Länderspielpause kam Axel Witsel gerade recht. Nicht nur, um mit der Familie und den Kids seinen Akku im Disneyland in Paris (der Nachwuchs scheint laut Instagram ein glühender Fan von Goofy und Micky Mouse zu sein) aufzuladen, sondern vor allem, um sein Comeback bei Borussia Dortmund nach einem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zu forcieren. „Er wird fit sein“, sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Am Samstag (15.30 Uhr) gegen den VfL soll der 30-Jährige, der von seinem belgischen Nationaltrainer Roberto Martinez im vergangenen Oktober als „bester Transfer der Welt“ bezeichnet wurde, also wieder auf dem Platz stehen.

Es war gerade der 7. Spieltag in der Bundesliga absolviert, als Martinez, der in den EM-Qualifikationsspielen Belgiens gegen Russland und Zypern nun auf seinen 101-maligen Nationalspieler (nur Jan Vertonghen hat mehr) verzichten musste, die Aussage getätigt hatte. Der BVB führte die Liga da mit 17 Punkten an – und es hatte den Anschein, dass der FC Bayern nach sechs Meisterschaften in Folge in dieser Saison endlich mal wieder einen ernstzunehmenden Konkurrenten bekommen könnte. Auch dank Witsel.

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Vor der Saison war der zentrale Mittelfeldspieler für 20 Millionen Euro von China-Klub Tianjin Quanjian nach Europa zurückgekehrt, nachdem er zuvor viereinhalb Jahre bei Zenit St. Petersburg gekickt hatte. Vereine, die nicht dafür bekannt sind, sich auf oberstem fußballerischen Niveau aufzuhalten – finanziell allerdings schon. „Manchmal sieht man, wie viele besondere Umstände zusammenkommen müssen, damit etwas funktioniert“, sagt VfL-Coach Bruno Labbadia über die Kombination Witsel-Dortmund. "Ich glaube, dass er jetzt unbedingt noch einmal in einer Topliga spielen wollte, nachdem er - das hat er ja selber mal gesagt - sich zuvor für die finanzielle Absicherung entschieden hatte“.

In der Vergangenheit waren viele Topklubs interessiert

Schon in der Vergangenheit wurde Witsel immer wieder mit europäischen Topklubs in Verbindung gebracht; 2012, als er Benfica für die damals beachtliche Summe von 40 Millionen Euro Richtung Russland verließ, hatte auch Real Madrid Interesse gezeigt, 2016 stand er ganz kurz vor einem Wechsel zu Juventus Turin, und ein Jahr später blitzte der FC Bayern bei den Chinesen ab. Im Sommer setzten sich die Dortmunder Verantwortlichen auf dem Transfermarkt unter anderem gegen Manchester United und den SSC Neapel durch – und erfreuen sich seither an einem neuen Schlüsselspieler.

Die restlichen Termine sind fix! Der Bundesliga-Fahrplan vom VfL Wolfsburg:

33. Spieltag (Samstag, 11. Mai, 15:30 Uhr): VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg Zur Galerie
33. Spieltag (Samstag, 11. Mai, 15:30 Uhr): VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg ©
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„Dass er ein richtig guter Fußballer ist, hat er schon in der belgischen Nationalmannschaft bewiesen. Und jetzt hat er noch mal die Motivation, das in einer Liga zu zeigen“, so Labbadia. Auch der 53-Jährige hat längst festgestellt, dass Witsel „ideal in das System von Lucien Favre passt, der auf der Position immer spezielle Spieler sucht“. Mit Spielverständnis, mit Übersicht, mit Passgenauigkeit – und da macht Witsel niemand etwas vor; seine 93,1 Prozent an den Mann gebrachte Pässe sind aktuell Bundesliga-Topwert. Laut Labbadia strahlt der Belgier eine „wahnsinnige Ruhe aus“, er ergänze sich sehr gut mit den anderen Dortmunder Ausnahmekönnern – und „spielt einfach eine richtig gute Saison“.

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