31. August 2018 / 13:16 Uhr

FC Anker Wismar will weiter ungeschlagen bleiben

FC Anker Wismar will weiter ungeschlagen bleiben

Andreas Kirsch
Ostsee-Zeitung
Guilherme Lima (r.) kehrt am Sonntag zu seiner ehemaliger Spielstätte zurück . In der Saison 2016/17 kickte er noch bei der Drittliga-Reserve des FC Hansa Rostock, ehe er zum Wismarer Oberligisten FC Anker wechselte.
Guilherme Lima (r.) kehrt am Sonntag zu seiner ehemaliger Spielstätte zurück . In der Saison 2016/17 kickte er noch bei der Drittliga-Reserve des FC Hansa Rostock, ehe er zum Wismarer Oberligisten FC Anker wechselte. © Daniel Koch
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Oberligist ist am Sonntag beim FC Hansa Rostock II zu Gast. Wiedersehen mit Axel Rietentiet und Henry Haufe.

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Wismar/Rostock. Wenn Schiedsrichter Sirko Müke (Neustrelitz) die Drittliga-Reserve des FC Hansa Rostock und den FC Anker Wismar auf den Platz im Volksstadion führt, stehen sich beide Teams bereits zum 19. Mal in der Fußball-Oberliga gegenüber. Es wird dann ein Wiedersehen mit alten Bekannten geben – mit Axel Rietentiet und Henry Haufe. Rietentiet war in Wismar sogar in Doppelfunktion tätig. In den zwei Jahren als Kicker bestritt er 31 Punktspiele für den FC Anker. Vom Sommer 2001 bis Sommer 2005 übernahm er das Wismarer Team als Trainer. Danach zog es ihn nach Papendorf, dann zum FC Hansa Rostock II und vier Jahre zum FC Schönberg. Dort hatte Rietentiet mit zwei Jahren in der Regionalliga seine größten sportlichen Erfolge. Nach einem Intermezzo beim Rostocker FC zog es ihn nach fünf Jahren wieder zum Koggenklub zurück.

Die prominentesten und zugleich erfahrensten Neuzugänge beim FC Hansa Rostock II sind der 29-jährige Henry Haufe und der ehemalige Bundesligakeeper Jörg Hahnel (36). Haufe spielte in der Vorsaison noch für den FC Anker Wismar und der 36-jährige Torwart beim Verbandsligisten Rostocker FC. Trotz dieser beiden erfahrenen Spieler zählen die Hanseaten zu den jüngsten Teams der Oberliga. Als Zielstellung gab Trainer Rietentiet vor der Saison einen Mittelfeldplatz an. „Die Oberliga ist in den letzten Jahren deutlich stärker geworden, aber mit dem Abstieg wollen wir auf keinen Fall etwas zu tun haben“, so Rietentiet.

Das letzte Punktspiel verloren die Rostocker allerdings beim starken Aufstiegsfavoriten SV Lichtenberg 47 mit 0:1. „Wir haben gegen eine absolute Spitzenmannschaft wie erhofft eine gute Leistung gezeigt und waren mit dem Gegner auf Augenhöhe“, meint Rietentiet. In einer ausgeglichenen Begegnung führte ausgerechnet eine Standardsituation zum entscheidenden Gegentreffer. „Bei einem Eckball waren wir leider zu unachtsam daraus müssen wir lernen“, analysiert er und fügt hinzu: „Uns hat es im Angriff etwas an Durchschlagskraft gefehlt.“

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Ebenso wie die Hanseaten muss Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo auch in dieser Saison wieder einen Neuaufbau vornehmen. Das ist bisher sehr gut gelungen, denn aus den ersten drei Partien konnte die Wismarer Elf fünf Punkt einfahren. „Wir haben uns sehr gewissenhaft auf dieses Landesderby vorbereitet und vier Trainingseinheiten absolviert. Mit den beiden Neuzugängen Tomasz Serweta und Tim Queckenstedt ist unser Team personell und qualitativ noch mehr verstärkt worden“, ist Adigo überzeugt. „Wir müssen in Rostock aber vor allem in der Abwehr wieder sehr konzentriert arbeiten, um auch dort punkten zu können. Ich bin sehr optimistisch, dass uns das auch gelingen wird“, gibt sich der Anker-Trainer kämpferisch. Für die Partie bei den Hanseaten hat er seinen kompletten Kader zur Verfügung.

Im Vorjahr gab es in Rostock einen 4:1-Sieg für das Anker-Team. Dreifacher Torschütze für die Wismarer war damals Henry Haufe. Im Rückspiel siegte allerdings die Drittliga-Reserve mit 2:1.

Mit Sebastian Schiewe hat ein weiterer Spieler des FC Anker Wismar die Schwelle der 200 Spiele überschritten. Mit seinen 203 Punktspielen im Trikot der Hansestädter liegt er jetzt auf dem 6. Platz dieser Wertung.

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