08. Oktober 2020 / 13:09 Uhr

FC Arsenal bestätigt: Mesut Özil nicht für Europa-League-Aufgebot nominiert

FC Arsenal bestätigt: Mesut Özil nicht für Europa-League-Aufgebot nominiert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mesut Özil taucht nicht im Kader des FC Arsenal für die Spiele der Europa League auf.
Mesut Özil taucht nicht im Kader des FC Arsenal für die Spiele der Europa League auf. © Getty
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Nächster Paukenschlag beim FC Arsenal: Weltmeister Mesut Özil wurde von den Londonern nicht in den Kader für die Gruppenphase der Europa League berufen. Der 31-Jährige ist bei den Gunners einer der Topverdiener.

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Er war der teuerste Spieler in der Geschichte des FC Arsenal - und trotzdem hat der Klub nun offenbar keine Verwendung mehr für Mesut Özil. Der Weltmeister von 2014 wurde von Trainer Mikel Arteta nicht für das Europa-League-Aufgebot der Gunners nominiert. Der 31-Jährige wird international genauso fehlen wie Ex-BVB-Verteidiger Sokratis und Neuzugang William Saliba, die ebenfalls nicht im Kader stehen. Entsprechende Informationen von Sky bestätigte Arsenal dem britischen Sender.

Özil hatte zuletzt immer wieder betont, seinen noch bis zum Saisonende gültigen Vertrag aussitzen zu wollen, auch wenn er unter Arteta keine sportliche Perspektive mehr hat. "Meine Position ist klar, ich bleibe hier bis zum letzten Tag unserer Vereinbarung", sagte der Deutsche im August in einem Interview mit dem Online-Magazin The Athletic. "Wenn ein Verein will, dass ein Spieler geht und der Spieler das ablehnt, muss der Verein das akzeptieren, außer man findet zusammen eine Lösung. Ich will nicht gehen, damit hat sich das."

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In der abgelaufenen Premier-League-Saison war Özil nur in 18 von 38 Spielen zum Einsatz gekommen. Nach der Liga-Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie machte der Mittelfeldspieler keine einzige Partie mehr. Er soll Medienberichten zufolge pro Jahr rund 21 Millionen Euro einstreichen.

Arsenal hatte in den Tagen vor dem Transferschluss am vergangenen Montag noch versucht, einen Transfer Özils in die Wege zu leiten - allerdings vergeblich. Ein ähnliches Szenario gab es bei Sokratis, der 2018 von Borussia Dortmund ins Emirates Stadium kam, unter Arteta aber keine Rolle mehr spielt, und William Saliba, der innerhalb der Premier League an den FC Fulham ausgeliehen werden soll. Der Aufsteiger holte letztlich aber nicht den jungen Franzosen, sondern Joachim Andersen (Lyon) und Tosin Adarabioyo von Manchester City.