20. April 2020 / 22:09 Uhr

Als dritter Klub in der Premier League: FC Arsenal einigt sich mit Mesut Özil und Co. auf Gehaltsverzicht

Als dritter Klub in der Premier League: FC Arsenal einigt sich mit Mesut Özil und Co. auf Gehaltsverzicht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mesut Özil (Nummer 10) und seine Teamkollegen vom FC Arsenal haben einen Gehaltsverzicht akzeptiert.
Mesut Özil (Nummer 10) und seine Teamkollegen vom FC Arsenal haben einen Gehaltsverzicht akzeptiert. © Getty Images
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Nach dem FC Southampton und West Ham United hat sich auch der FC Arsenal mit seinen Profis und dem Trainer-Team auf einen Gehaltsverzicht verständigt. Die Debatte hat in der Premier League zuletzt für Zündstoff gesorgt.

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Der FC Arsenal hat sich mit seinen Profis auf einen Gehaltsverzicht geeinigt. Wie der Klub des deutschen Ex-Nationalspielers Mesut Özil am Montagabend verkündete, verzichten die Spieler, Trainer Mikel Arteta und dessen Assistenten freiwillig auf eine Summe, die 12,5 Prozent ihres gesamten Jahresgehalts entspricht. In den kommenden Tagen werde das auch vertraglich geregelt, teilte Arsenal mit. Sollte der Klub bestimmte sportliche Ziele erreichen, würden den Spielern abgesprochene Beträge zurückgezahlt. Voraussetzung für die Vereinbarung ist, dass die Saison 2019/20 zu Ende gespielt wird und die vollen TV-Gelder gezahlt werden, hieß es weiter.

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Zuvor hatten sich der FC Southampton und West Ham United mit ihren Spielern auf einen Gehaltsaufschub geeinigt. Viele Fußballprofis aus der Premier League sollen zwar grundsätzlich ihre Bereitschaft zu einem Gehaltsverzicht geäußert haben. Eine ligaweite Einigung dazu gelang trotzdem nicht. Das sorgte bei Medien, Fans und Politikern für Unverständnis und Verärgerung. Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock forderte die Profis offen auf, Kürzungen zu akzeptieren.

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Spielergewerkschaft lehnt generelle Regel ab

Die höchste englische Spieklasse schlug ihren Spielern konkret vor, auf 30 Prozent ihres Lohns zu verzichten oder das Gehalt in dieser Höhe aufzuschieben - ohne Erfolg. Die Spielergewerkschaft PFA lehnt eine generelle Regel ab und warnte davor, dass bei einem Gehaltsverzicht Steuereinnahmen ausblieben, die schließlich auch dem Gesundheitssystem fehlen würden.