29. Oktober 2019 / 14:15 Uhr

Ärger um Arsenal-Kapitän Granit Xhaka für Gladbach-Manager Max Eberl "nicht nachvollziehbar"

Ärger um Arsenal-Kapitän Granit Xhaka für Gladbach-Manager Max Eberl "nicht nachvollziehbar"

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gladbach-Manager Max Eberl verteidigt seinen ehemaligen Schützling Granit Xhaka nach dem Ärger um den Arsenal-Kapitän
Gladbach-Manager Max Eberl verteidigt seinen ehemaligen Schützling Granit Xhaka nach dem Ärger um den Arsenal-Kapitän © Getty/imago images/Sportimage/Montage
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Borussia-Manager Max Eberl verteidigt den ehemaligen Gladbacher Spieler Granit Xhaka nach dem Eklat im letzten Spiel mit dem FC Arsenal. Der Schweizer sei nicht umsonst zum Kapitän bei den Gunners gewählt worden. Über eine Rückholaktion denkt er nicht nach. 

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Max Eberl, Manager von Borussia Mönchengladbach, hat sich nach dem Wirbel um Arsenal-Kapitän Granit Xhaka hinter seinen ehemaligen Spieler gestellt. Gegenüber dem SPORTBUZZER sagte der 46-Jährige: "Ihn trifft so etwas natürlich und das tut mir sehr leid für ihn persönlich. Aus meiner Sicht ist es nicht nachvollziehbar." Xhaka hatte beim 2:2 der Gunners gegen Crystal Palace einen Eklat provoziert. Bei seiner Auswechslung in der 61. Minute wurde der Ex-Gladbacher ausgebuht - und reagierte daraufhin so, wie man es von ihm kennt: sehr emotional. Der 27-Jährige provozierte zurück; er ruderte wild mit den Armen, griff sich ans Ohr, rief offenbar laut 'F* Off'. Nach dem wutentbrannten Shakehands mit Trainer Unai Emery zog er sein Trikot über den Kopf und verschwand im Tunnel.

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Eberl betont: "Xhaka ist nicht umsonst Kapitän geworden"

Eberl, der noch regelmäßig mit dem Schweizer in Kontakt steht und den Vorfall ebenfalls mitbekommen hat, meint: "Für mich ist es aus der Ferne total unverständlich, da ich es gerade aus England kenne, dass Fans ihren Verein und ihre Spieler immer unterstützen, erst Recht ihren Kapitän. Granit ist das nicht umsonst geworden, weil er ein Top-Profi ist, ein Emotionsspieler, der für seinen Verein immer alles gibt." Arsenal-Coach Emery kündigte bereits an, dass dem Schweizer eine klubinterne Bestrafung droht. "Xhaka war im Unrecht", erklärte der Baske nach dem Spiel. "Wir werden jetzt ruhig bleiben, mit ihm sprechen und dann im Klub entscheiden."

FC Arsenal läuft der Musik in der Liga nur hinterher

Nach dem Remis gegen Crystal Palace ist Arsenal nach zehn Spieltagen nur Fünfter - mit bereits zwölf Punkten Rückstand auf Tabellenführer Liverpool, der am Sonntag Arsenals Rivalen Tottenham mit 2:1 besiegen konnte. Xhakas Problem in London: Der Schweizer wird nicht zuletzt wegen seines Kapitäns-Amtes eng mit dem unglücklich agierenden Trainer Unai Emery verbunden - der seinen Topstar Mesut Özil gar nicht mehr zum Zuge kommen lässt und es in seinen anderthalb Jahren als Nachfolger der geliebten Gunners-Legende Arsène Wenger nicht wirklich geschafft hat, die Herzen der Fans zu erobern.

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Xhaka-Comeback in Gladbach? Eberl ist kein Freund von Rückholaktionen

Denkt Borussia-Manager in solchen Situationen manchmal an eine unvorhersehbare Möglichkeit, einen Spieler wie Xhaka zum Verein zurückzuholen? "Das war nicht meine Gedankenwelt. Natürlich könnte ich ihn mir als Spieler immer gut bei uns vorstellen, aber so ein Weg zurück ist schwierig. Finanziell sowieso, aber auch von der Erwartungshaltung her", so Eberl, "Spieler entwickeln und verändern sich. Damit kann man am Ende auch mehr kaputtmachen als gewinnen. Deshalb bin ich eigentlich auch kein Freund von Rückholaktionen."

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