20. Oktober 2020 / 15:12 Uhr

Der nächste Tiefschlag: FC Arsenal streicht Mesut Özil wohl aus Premier-League-Kader - auch Sokratis fehlt

Der nächste Tiefschlag: FC Arsenal streicht Mesut Özil wohl aus Premier-League-Kader - auch Sokratis fehlt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stehen nicht mehr im Kader für die Premier League: Mesut Özil und Sokratis.
Stehen nicht mehr im Kader für die Premier League: Mesut Özil und Sokratis. © Gareth Copley, Michael Steele/Getty Images
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Mesut Özil spielt keine Rolle mehr beim FC Arsenal. Nachdem die Londoner ihn schon aus dem Kader für die Europa League gestrichen hatten, flog der ehemalige deutsche Nationalspieler nun auch aus dem Kader für die Premier League. Auch Ex-BVB-Star Sokratis Papastathopoulos steht nicht mehr im Kader.

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Ein harter Schlag! Der FC Arsenal hat den ehemaligen deutschen Nationalspieler Mesut Özil nicht mehr für den Kader der Premier League nominiert. Aus diesem Grund darf der 32-Jährige bis Februar nicht mehr für die Gunners in der englischen Elite-Liga auflaufen. Auch Sokratis ist von dieser Entscheidung betroffen. Der ehemalige Innenverteidiger von Borussia Dortmund wurde von Arsenal-Trainer Mikel Arteta nicht mehr für den 25-Mann-Kader nominiert. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.

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Özil ist nach seiner Vertragsverlängerung 2018 einer der höchstbezahltesten Spieler des Vereins und soll über 380.000 Euro pro Woche bei den Gunners verdienen. Einen Gegenwert bekommt der FC Arsenal in sportlichen Leistungen nun auf keinen Fall bis zum Februar. Nach der Winter-Transferperiode darf Arteta seinen Kader für die Rückrunde neu nominieren. Premier-League-Regularien besagen, dass ein Klub nur 17 Spieler über 21 Jahren im Kader haben darf, die nicht aus der eigenen Jugend stammen.

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Es scheint allerdings fraglich, ob Özil überhaupt noch eine Zukunft in London hat. Denn schon seit Monaten gehört der ehemalige deutsche Nationalspieler nicht mehr zum erweiterten Stammpersonal von Arteta. Auch aus dem Kader für die Europa League wurde rausgelassen. Der 32-Jährige wird international genauso fehlen wie Ex-BVB-Verteidiger Sokratis.

Özil hatte zuletzt immer wieder betont, seinen noch bis zum Saisonende gültigen Vertrag aussitzen zu wollen, auch wenn er unter Arteta keine sportliche Perspektive mehr hat. "Meine Position ist klar, ich bleibe hier bis zum letzten Tag unserer Vereinbarung", sagte der Deutsche im August in einem Interview mit dem Online-Magazin The Athletic. "Wenn ein Verein will, dass ein Spieler geht und der Spieler das ablehnt, muss der Verein das akzeptieren, außer man findet zusammen eine Lösung. Ich will nicht gehen, damit hat sich das." Erst Ende September soll er einen Loyalitätsbonus von circa 8,85 Millionen Euro kassiert haben.

Wenger forderte: Arsenal soll Özil einbeziehen

Arsenals Trainerlegende Arsène Wenger äußerte zuletzt den Wunsch, den Deutschen wieder häufiger einzusetzen. "Man muss einen Weg finden, ihn wieder einzubeziehen", sagte Wenger, der den 31-Jährigen einst von Real Madrid zu Arsenal geholt hatte, der BBC. Den jetzigen Zustand bezeichnete Wenger als Verschwendung. "Zum einen, weil er in den Jahren ist, in denen ein Spieler mit seinem Talent am produktivsten ist. Und es ist auch eine Verschwendung für den Klub, weil er ein Supertalent ist, ein kreatives Talent, das im letzten Drittel den tödlichen Pass kreieren kann", erklärte der 70-Jährige. Dass Özil sportlich keine Rolle mehr spielt, hängt für Wenger auch mit dem bevorzugten Stil mit Gegenpressing und schnellem Umschalten zusammen. Dadurch sei für Spieler wie Özil kein Platz mehr. "Obwohl man nicht vergessen darf, wer dieser Junge ist. Ein Weltmeister, der bei Real Madrid gespielt hat."