05. Juni 2022 / 21:30 Uhr

FC Augsburg will BVB-Trainer Enrico Maaßen: Sebastian Kehl bestätigt Gespräch und reagiert "irritiert"

FC Augsburg will BVB-Trainer Enrico Maaßen: Sebastian Kehl bestätigt Gespräch und reagiert "irritiert"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hat irritiert auf die Augsburg-Gerüchte um Enrico Maaßen reagiert: BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl. 
Hat irritiert auf die Augsburg-Gerüchte um Enrico Maaßen reagiert: BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl.  © IMAGO/MIS/Eibner
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Sebastian Kehl hat das Interesse des FC Augsburg an BVB-Trainer Enrico Maaßen bestätigt, verfolgt die rasanten Entwicklungen rund um die Personalie aber mit Verwunderung. Von einer Einigung oder einem Vollzug könne "keine Rede sein".

Borussia Dortmund hat mit großer Verwunderung auf Berichte über eine sich andeutende Einigung zwischen dem FC Augsburg und BVB-Trainer Enrico Maaßen reagiert. "Um ehrlich zu sein, bin ich schon sehr irritiert darüber, dass das Thema in den Medien auftaucht und hier mitunter sogar bereits Vollzug gemeldet wird. Ich habe erst am Freitag einen Anruf bekommen und erfahren, dass Augsburg Interesse an einer Verpflichtung von Enrico Maaßen hat", erklärte Kehl den Zeitungen der Funke-Mediengruppe und gab konkrete Einblicke in den Stand der Verhandlungen: "Seitdem hat es exakt ein Gespräch gegeben. Von einer Einigung, geschweige denn von einem Vollzug kann Stand jetzt überhaupt keine Rede sein."

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Maaßen trainiert derzeit die zweite Mannschaft des BVB und steht dort noch bis 2024 unter Vertrag. Sky hatte am Sonntag berichtet, dass der 38-Jährige in Augsburg der Favorit auf die Nachfolge von Markus Weinzierl sei und mit Blick eines Engagement des Trainers beim FCA nur noch letzte Details zu klären seien. Die Dortmunder wollen Maaßen, der 2020 vom SV Rödinghausen nach Dortmund gekommen war und die Zweitvertretung des Klubs in seiner ersten Saison als Meister von der Regionalliga in die 3. Liga geführt hatte, aber wohl nicht so einfach ziehen lassen. In der abgelaufenen Spielzeit landeten die BVB-Talente und ihr Coach auf dem neunten Platz des Klassements und hatten mit dem Abstieg nichts zu tun.

Weinzierl hatte unmittelbar nach dem letzten Bundesliga-Spiel der Augsburger am 14. Mai gegen die SpVgg Greuther Fürth (2:1) im TV-Sender Sky seinen Abschied verkündet. Manager Stefan Reuter informierte er zuvor nicht über seinen Schritt. Nach Weinzierls Darstellung hatte es bis zum Saisonfinale keine Gespräche über eine Verlängerung seines Vertrags gegeben. Dieser war nur noch bis Ende Juni gültig. Eine Erneuerung der Vereinbarung galt eigentlich als Formsache. "Viele Gründe" hätten am Ende den Ausschlag gegeben, sich zu verabschieden, sagte Weinzierl.

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