21. November 2019 / 11:59 Uhr

"Verhalten und Äußerungen ein No-Go" - FC Augsburg suspendiert Michael Gregoritsch

"Verhalten und Äußerungen ein No-Go" - FC Augsburg suspendiert Michael Gregoritsch

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Michael Gregoritsch hat sich Ärger mit Augsburg-Geschäftsführer Stefan Reuter eingehandelt.
Michael Gregoritsch hat sich Ärger mit Augsburg-Geschäftsführer Stefan Reuter eingehandelt. © imago images / Laci Perenyi / Krieger
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Der FC Augsburg reagiert auf die Äußerungen von Michael Gregoritsch. Der unzufriedene Mittelfeldspieler wurde aus dem Kader für das nächste Bundesliga-Spiel gestrichen und einer Geldstrafe bestraft. Klub-Boss Stefan Reuter spricht über die Gründe.

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Der wegen seiner Reservistenrolle frustrierte Michael Gregoritsch will den FC Augsburg nach der Hinrunde der Bundesliga unbedingt verlassen. "Für mich ist klar, dass ich im Winter unbedingt von Augsburg weg will, damit ich die Möglichkeit habe, regelmäßig zu spielen und mich fürs Nationalteam zu empfehlen", sagte der 25 Jahre alte Österreicher am Rande eines Training seines Auswahlteams. Ob er dann fix wechseln dürfe oder verliehen werde, sei ihm egal. "Hauptsache weg", wurde der Offensivakteur von der Nachrichtenagentur APA zitiert. Auf diese Äußerungen hat der FC Augsburg jetzt reagiert - und Gregoritsch suspendiert.

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So darf der 25-Jährige darf nicht mehr am Training teilnehmen und steht auch nicht im Aufgebot für das nächste Bundesliga-Spiel gegen Hertha BSC. Zudem wurde der Österreicher mit einer Geldstrafe belegt. "Das Verhalten und die Äußerungen von Michael Gregoritsch sind in einem Mannschaftssport ein No-Go. Mit seinen Statements lässt er große Zweifel aufkommen, ob er den Weg des FC Augsburg vollumfänglich mitgehen möchte. Michael Gregoritsch hat nun in den kommenden Tagen Zeit, sich über seine Äußerungen und sein Verhalten intensiv Gedanken zu machen", sagt FCA-Geschäftsführer Stefan Reuter.

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Der im Sommer 2017 aus Hamburg geholte Nationalspieler war in der vorigen Saison noch Leistungsträger, kam in zuletzt acht Partien aber nur dreimal zum Einsatz und stand nur einmal in der Startelf. Gregoritsch erinnerte an seinen geplatzten Transfer zu Werder Bremen im Sommer. "Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich hätte wechseln können, es ist ein Angebot auf dem Tisch gelegen." Der FCA verlangte aber eine zu hohe Ablösesumme. Nun erwartet der Spieler ein Entgegenkommen des Vereins: "Bei aller Liebe, aber ich habe jetzt ein halbes Jahr praktisch nicht gespielt. Da kann man sich nicht hinstellen und wieder eine zweistellige Millionensumme verlangen."