09. Juli 2019 / 16:52 Uhr

Medien: FC Barcelona zahlt Griezmann-Klausel bis Freitag - Atlético leitet Verfahren ein

Medien: FC Barcelona zahlt Griezmann-Klausel bis Freitag - Atlético leitet Verfahren ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Wechsel von Antoine Griezmann zum FC Barcelona steht offenbar kurz bevor.
Der Wechsel von Antoine Griezmann zum FC Barcelona steht offenbar kurz bevor. © imago/ZUMA Press
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Das Transfer-Theater um Antoine Griezmann von Atlético Madrid zieht sich weiter in die Länge. Laut einem Bericht der spanischen Zeitung "Sport" will der FC Barcelona die fixe Ablösesumme bis zum Wochenende zahlen. Für Griezmann persönlich könnte der Wechsel ebenfalls teuer werden.

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Der FC Barcelona macht offenbar ernst: Ein Ende im Transfer-Wirbel um Atlético-Madrid-Superstar Antoine Griezmann ist in Sicht. Wie die spanische Zeitung Sport berichtet, steht der Wechsel des Weltmeisters von 2018 zum spanischen Meister kurz bevor. Barcelona soll die Griezmann-Ausstiegsklausel in Höhe von 120 Millionen Euro in den nächsten zwei bis drei Tagen, also bis spätestens Freitag, bezahlen. Dazu muss die Summe beim spanischen Verband hinterlegt werden. Zuvor gab es bereits Gerüchte, dass Griezmann seine fixe Ablöse selbst bezahlt und sich so freikauft.

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Bericht: Griezmann droht für Trainings-Streik hohe Vertragsstrafe

Der nun offenbar kurz bevorstehende Wechsel von Griezmann nach Barcelona war zuletzt eine echte Hängepartie: Am Sonntag erschien der 28-Jährige nicht zum Trainingsauftakt der Madrilenen, bei denen er noch einen Vertrag bis 2023 besitzt. Zuvor hatte der 28-Jährige laut Medienberichten über seine Anwälte angekündigt, nicht bei seinem Arbeitgeber zu erscheinen. Die Teilnahme am Training würde einen zu starken emotionalen Stress für den Offensivspieler bedeuten, weil dieser sich bereits von den Teamkollegen und Fans verabschiedet habe, war zuvor aus einer E-Mail zitiert worden.

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Doch wegen dieser Aktion droht Griezmann nun laut ESPN eine hohe Vertragsstrafe. So soll Atlético ein Disziplinarverfahren gegen seinen Star-Spieler eingeleitet haben. Griezmann könnte demnach nun für sein Schwänzen 200.000 Euro an seinen Klub zahlen müssen. Es wäre die höchste Strafe, die sein Vertrag zulässt.

Atlético ist über Barcelona-Vorgehen bei Griezmann sehr verärgert

Griezmann hatte vor rund zwei Monaten angekündigt, Atlético nach fünf Jahren verlassen zu wollen. Allerdings hat er dort noch einen Vertrag bis 2023. Die Verhandlungen zwischen Atlético und Barcelona waren zuletzt ins Stocken geraten. Die Atlético-Führung ist verärgert, weil Griezmann und Barça bereits seit Februar verhandelt und im März eine Einigung über einen Wechsel erzielt haben sollen. Da spielte Madrid noch in der Champions League und kämpfte in der Meisterschaft um den Titel. Atlético hatte darauf mitgeteilt, einer von Barcelona angestrebten Ratenzahlung der 120 Millionen Euro für Griezmann nicht zustimmen zu wollen.

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