07. Juli 2019 / 18:05 Uhr

Transfer-Wende: Antoine Griezmann zahlt Ablöse an Atlético Madrid offenbar selbst

Transfer-Wende: Antoine Griezmann zahlt Ablöse an Atlético Madrid offenbar selbst

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Antoine Griezmann hat sich bei Atlético Madrid bereits offiziell verabschiedet. 
Antoine Griezmann hat sich bei Atlético Madrid bereits offiziell verabschiedet.  © Getty Images
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Der Wirbel um den Transfer von Atlético-Madrid-Star Antoine Griezmann zum FC Barcelona geht in die nächste Runde. Um allen Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen, will der Franzose seine Ablösesumme in Höhe von 120 Millionen Euro nun laut spanischen Medien selbst zahlen. 

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Hat das Hin und Her um den französischen Weltmeister von 2018 bald ein Ende? Wie die spanische Sportzeitung Mundo Deportivo berichtet, sorgt Antoine Griezmann selbst offenbar dafür, dass sein Wechsel zum FC Barcelona vollzogen werden kann. Demnach soll der Stürmer die nach einer im Vertrag festgeschriebenen Klausel fälligen 120 Millionen Euro beim spanischen Verband selbst hinterlegen. Damit wäre Griezmann offiziell nicht mehr bei Atlético Madrid angestellt.

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So würde sich auch die Frage klären, ob der 28-Jährige am Sonntagabend zum Training der „Rojiblancos“ erscheinen muss, denn der Vertrag zwischen dem Stürmer und seinem Klub wäre aufgelöst und Griezmann offiziell vereinslos. Zuletzt forderte der Verein den wechselwilligen Griezmann auf, am Sonntag am Trainingsauftakt in Madri teilzunehmen. Das teilte Atlético am Freitagabend in einer Erklärung mit. Laut einem Bericht der spanischen Zeitung Marca wollte der 28 Jahre alte Weltmeister aus Frankreich ohnehin nicht teilnehmen und die Einheit verweigern.

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Atlético übt scharfe Kritik an Griezmann und Barcelona

Schon vor rund zwei Monaten hatte Griezmann auf Twitter seinen Abschied aus Madrid verkündet. Bis heute hüllt sich der Stürmer allerdings über seinen neuen Arbeitgeber in Schweigen. Am Samstag wurde bekannt, dass Barça-Präsident Bartomeu erneut Kontakt zur Führung von Atlético aufnehmen wolle, um doch noch eine Einigung zu erzielen, berichtete die Marca.

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Die Madrilenen übten zuletzt scharfe Kritik am FC Barcelona und Griezmann. „Atlético Madrid will seine tiefste Empörung über das Verhalten der beiden Parteien ausdrücken, insbesondere über das von Barcelona“, hieß es in der Mitteilung. Aus diesem Grund will Atlético einer verspäteten Zahlung der Ausstiegsklausel für Griezmann nicht zustimmen. Das hatten die Barça-Bosse beim Treffen erreichen wollen. Dass Griezmann durch Barça dazu veranlasst worden sei, sein Vertragsverhältnis mit Atlético zu so einem Zeitpunkt zu kündigen, verstoße gegen die gültigen Verhandlungszeiträume, ändere die Regeln der Integrität in allen Sportwettbewerben und verursache einen enormen Schaden für den Verein, hieß es in der Atlético-Mitteilung.

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