26. Januar 2021 / 22:06 Uhr

Termin steht: Präsidentschaftswahl beim FC Barcelona jetzt im März – neuer Boss muss Krise meistern

Termin steht: Präsidentschaftswahl beim FC Barcelona jetzt im März – neuer Boss muss Krise meistern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Beim FC Barcelona stehen Präsidentschaftswahlen an.
Beim FC Barcelona stehen Präsidentschaftswahlen an. © imago images/ZUMA Wire
Anzeige

Der FC Barcelona hat einen neuen Termin für die Präsidentschaftswahl gefunden. Der Nachfolger von Josep Bartomeu soll nun im März bestimmt werden. Er steht vor einem finanziellen Scherbenhaufen.

Anzeige

Gewissheit für die Mitglieder und Fans: Der FC Barcelona will seine ursprünglich für den 24. Januar geplante Wahl eines neuen Vereinspräsidenten nun am 7. März durchführen. Das teilte der Verein am Dienstag mit. Die Wahlen mussten wegen der aktuell gültigen Mobilitätsbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie verschoben werden. Da der Traditionsklub aus Katalonien aktuell sowohl sportlich als auch finanziell in der Krise steckt, wird die Präsidentschaftswahl sehnlichst erwartet.

Anzeige

Neuer Präsident erbt Milliarden-Schulden

Der neue Präsident steht nach seinem Amtsantritt vor einer Mammutsaufgabe: Wie die AS am Dienstag berichtete, ist die finanzielle Krise des katalanischen Vorzeigeklubs offenbar noch deutlich gravierender als ursprünglich angenommen. Demnach soll sich der Schuldenberg des FC Barcelona auf den schwindelerregenden Gesamtbetrag von 1,17 Milliarden Euro belaufen. Davon sollen 730,67 Millionen Euro kurzfristige Verbindlichkeiten. Zusätzlich zu diesem Herkuleswerk, muss der neue Barca-Boss eine weitere unangenehme Situation meistern: Der Vertrag von Klub-Ikone Lionel Messi läuft zum 30. Juni aus. Dann könnte der Argentinier den Verein ablösefrei verlassen – die Geldprobleme dürfte das noch verschärfen.

Mehr vom SPORTBUZZER

Nach dem Rücktritt von Josep Bartomeu Ende Oktober führt aktuell Interimspräsident Carles Tusquets den Verein. Als Kandidaten zur Wahl stehen Ex-Klubboss Joan Laporta, Victor Font und Toni Freixa. Laporta wirbt offen damit, Messi beim Verein halten zu wollen.