14. Januar 2020 / 16:29 Uhr

Neuer Barcelona-Coach Setién spricht über seine Ziele und den Umgang mit Messi und Co.

Neuer Barcelona-Coach Setién spricht über seine Ziele und den Umgang mit Messi und Co.

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der neue Trainer des FC Barcelona Quique Setién will alles gewinnen, was man gewinnen kann.
Der neue Trainer des FC Barcelona Quique Setién will "alles gewinnen, was man gewinnen kann". © 2020 Getty Images/Montage
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Der neue Trainer Quique Setién soll den FC Barcelona zurück in die Erfolgsspur führen. Der Nachfolger von Ernesto Valverde schlug bei seiner Vorstellung forsche Töne an und will mit dem spanischen Topteam "alles gewinnen, was man gewinnen kann". Er selbst kann sein Glück, bei Barca gelandet zu sein, kaum fassen.

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Quique Setién hat bei seiner Vorstellung als neuer Chefcoach des FC Barcelona große Ziele formuliert. "Mein Ziel ist es, alles zu gewinnen, was man gewinnen kann", sagte der 61-Jährige am Dienstag im Vereinsstadion Camp Nou. Kurz zuvor hatte er einen Vertrag bis 30. Juni 2022 unterzeichnet. "Gestern ging ich noch an Kühen vorbei in meinem Dorf spazieren, und heute bin ich hier, bei den besten Spielern der Welt - das ist einfach das Größte. Das hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können", sagte Setién über seinen neuen Job. Der Nachfolger von Ernesto Valverde trainierte zuletzt Betis Sevilla und war seither eigentlich im Ruhestand.

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Der Klub hatte am späten Montagabend die Trennung von dem 55-Jahre alten Valverde bekanntgegeben und Setién als neuen Coach benannt. Die Barca-Führung betonte, sie setze vor allem auf die langjährige Erfahrung des Nordspaniers. Der leitete bereits am Dienstagvormittag eine erste Trainingseinheit mit dem Starensemble um Weltfußballer Lionel Messi und Torwart Marc-André ter Stegen. "Der beste Weg, um zu gewinnen, ist gut zu spielen", betonte Setién. "Ich bin sicher, dass es mit den Spielern keine Probleme geben wird."

Valverde war in Ungnade gefallen

Valverde war zuletzt nach einem 2:2 im Stadtderby gegen den Tabellenletzten Espanyol und einem frühen Aus beim spanischen Supercup gegen Atlético Madrid bei den Klub-Bossen in Ungnade gefallen. Auch den Champions-League-Titel konnte er den Katalanen nicht beschaffen. Dabei hatte Valverde, der seit 2017 Barca-Coach war, mit dem Team zwei Mal den Meistertitel, einmal den Pokal und einmal den spanischen Supercup geholt. Derzeit ist Barcelona zudem knapp vor dem Erzrivalen Real Madrid Tabellenführer in La Liga.

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Setién soll nicht die erste Wahl gewesen sein

Erste Wahl für die Nachfolge Valverdes soll bei den Katalanen allerdings nicht Setién, sondern Klub-Ikone Xavi Hernández gewesen sein. Der ehemalige Mittelfeldspieler sollte ebenfalls sofort übernehmen, lehnte am Sonntag Medienberichten zufolge ein Barca-Angebot aber ab, weil er sich auf die Arbeit mit seinem aktuellen Klub Al Sadd in Katar konzentrieren wolle. Zuvor hatte er zumindest bestätigt , Gespräche mit Sportdirektor Éric Abidal vom FCB geführt zu haben und davon zu träumen, seinen Herzensklub irgenwann einmal zu trainieren.