13. Januar 2020 / 23:36 Uhr

Offiziell: FC Barcelona trennt sich von Trainer Valverde - Setién tritt Nachfolge an

Offiziell: FC Barcelona trennt sich von Trainer Valverde - Setién tritt Nachfolge an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ernesto Valverde (l.) ist beim FC Barcelona entlassen worden, sein Nachfolger ist Quique Setién (r.).
Ernesto Valverde (l.) ist beim FC Barcelona entlassen worden, sein Nachfolger ist Quique Setién (r.). © imago images/ZUMA Press/Marca/Kiko Hurtado/Montage
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Der FC Barcelona hat seinen Trainer Ernesto Valverde entlassen. Dies verkündete der Spitzen-Klub am späten Montagabend. Nachfolger wird Quique Setién, der noch bis 2019 den Ligakonkurrenten Betis Sevilla trainiert hatte. Der neue Coach wird am Dienstag vorgestellt.

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Der FC Barcelona hat sich nach der frühen Pleite im spanischen Supercup von Trainer Ernesto Valverde getrennt. Das gab der amtierende spanische Meister am Montagabend mehrere Stunden nach einem Treffen zwischen Valverde und Clubboss Josep Bartomeu bekannt. Nach dem Halbfinal-Aus des Teams gegen Atlético Madrid im Supercup in der vergangenen Woche hatte sich der Rauswurf des 55-Jährigen abgezeichnet. Sein Nachfolger ist Quique Setién.

Valverde war seit 2017 Barça-Chefcoach. Nach der Rückkehr der Mannschaft vom Supercup aus Saudi-Arabien hatte er noch am Montagmorgen eine Trainingseinheit durchgeführt. Mit dabei war nach seiner Knieverletzung auch erstmals wieder Barça-Torhüter Marc-André ter Stegen, der den Supercup wegen der Blessur verpasst hatte. Am Mittag wurde Valverde zu Bartomeu berufen, am Abend fand ein mehrstündiges Treffen des Vorstands statt, bevor die Trennung offiziell war. Nachfolger ist der 61 Jahre alte Setién, der früher selbst Profi unter anderem bei Atlético Madrid war und bis 2019 Betis Sevilla trainiert hatte. Er war seither eigentlich im Ruhestand. Er erhielt nach Angaben des Vereins einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. Am Dientag wird er vorgestellt.

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Auch Pochettino und Xaivi galten als Kandidaten

Als Kandidat war vor allem der Argentinier Mauricio Pochettino gehandelt worden. Der Landsmann von Club-Star Lionel Messi war im November beim Premier-League-Club Tottenham Hotspur freigestellt worden.

Spekulationen gab es in den vergangenen Tagen auch über das frühere Barcelona-Idol Xavi. Das Angebot eines sofortigen Wechsels wies der Trainer vom Al-Sadd Sports Club nach Medienberichten zurück. Der 39-Jährige wolle zunächst seine derzeitige Aufgabe in Katar fortsetzen, hieß es.

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Messi stellte sich zuletzt hinter Valverde

Obwohl die Katalanen sich vor wenigen Tagen dank der besseren Tordifferenz den inoffiziellen Herbstmeister-Titel in der Primera División vor Erzrivale Real Madrid gesichert hatten, war die Kritik an Valverde immer lauter geworden. Das Team um Weltfußballer Messi und Torwart Marc-André ter Stegen tritt nur noch selten souverän auf.

Zuletzt hatten sich vor allem Kapitän und Weltfußballer Lionel Messi sowie der aktuell verletzte Top-Stürmer Luis Suárez hinter ihren Trainer Valverde gestellt. Messi hatte seine Teamkollegen öffentlich kritisiert, anstatt den Trainer infrage zu stellen, nachdem Barcelona im Halbfinale des spanischen Supercup an Atlético Madrid gescheitert war.