10. Dezember 2018 / 09:21 Uhr

Rafael van der Vaart ätzt gegen Benjamin Pavard und rät FC Bayern zu Transfer von Matthijs de Ligt

Rafael van der Vaart ätzt gegen Benjamin Pavard und rät FC Bayern zu Transfer von Matthijs de Ligt

Redaktion Sportbuzzer
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Der frühere Bundesliga-Profi Rafael van der Vaart hat keine sonderliche hohe Meinung von den Qualitäten des Stuttgarters Benjamin Pavard
Der frühere Bundesliga-Profi Rafael van der Vaart hat keine sonderliche hohe Meinung von den Qualitäten des Stuttgarters Benjamin Pavard © imago/Team 2
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Rafael van der Vaart hat erhebliche Zweifel an den Qualitäten von Benjamin Pavard und glaubt nicht daran, dass der Stuttgarter den FC Bayern besser machen würde. Bei seinem Landsmann Matthijs de Ligt gerät er hingegen ins Schwärmen.

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Benjamin Pavard hat nach Ansicht von Rafael van der Vaart nicht die nötige Qualität für einen Wechsel zum FC Bayern. "Man braucht manchmal ein bisschen Glück in seiner Karriere - er ist Weltmeister...", sagte der frühere Bundesliga-Profi des Hamburger SV in der TV-Sendung "Sky90" und verwies darauf, dass der Abwehrspieler des VfB Stuttgart bei der WM "in einer guten Mannschaft gespielt" habe. Große individuelle Klasse spricht van der Vaart dem Franzosen ab: "Für mich ist das ein durchschnittlicher Verteidiger. Durch ihn wird Stuttgart nicht in der Liga bleiben. Wenn er am Ball ist, sehe ich nichts, wo ich denke: Oh, das ist ein Weltmeister."

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Der 22-jährige Pavard, der beim 0:3 am Sonntagabend bei Borussia Mönchengladbach ein Eigentor erzielte und sich zudem am Oberschenkel verletzte, wird seit Monaten mit einem Wechsel nach München im kommenden Sommer in Verbindung gebracht. Kurz nach dem Gewinn der WM hieß es gar, dass der Deal bereits perfekt sei. Pavard selbst und Bayern-Präsident Uli Hoeneß wiesen dies zuletzt jedoch erneut zurück. Ein Interesse an dem Abwehrspieler bestätigte der FCB-Boss allerdings. Pavard könnte den VfB für die festgeschriebene Ablösesumme von 35 Millionen Euro verlassen und somit Teil der angekündigten Transfer-Offensive der Bayern werden.

Van der Vaart: De Ligt ist einer wie Jaap Stam

Van der Vaart rät dem deutschen Rekordmeister allerdings dazu, sich auf der Innenverteidiger-Position auf einen anderen Spieler zu fokussieren: Seinen Landsmann Matthijs de Ligt von Ajax Amsterdam. "Er ist 19 Jahr alte und Kapitän von Ajax. Er ist so stark und hat eine Ausstrahlung - so wie Jaap Stam früher", schwärmte van der Vaart bei Sky: "So ein Spieler hat der Nationalmannschaft immer gefehlt. Jetzt haben wir wieder einen, der auch zu Recht gelobt wird."

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Auch de Ligt war in den vergangenen Wochen wiederholt mit einem Transfer nach München in Verbindung gebracht worden. Das Problem: Der Teenager dürfte viel teurer als Pavard werden. Die Sport Bild hatte zuletzt berichtet, dass sich Ajax bei einem Verkauf von de Ligt und des ebenfalls von Bayern umworbenen Frenkie de Jong einen Erlös von insgesamt mindestens 150 Millionen Euro erhoffe. Eine stolze Summe - zumal die Münchner im Sommer angeblich "nur" 200 Millionen Euro investieren wollen.

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Sky-Experte Dietmar Hamann urteilt über de Jong: "Ich weiß nicht, ob der FC Bayern den Typ Spieler braucht. Mit Kimmich und Goretzka haben sie zwei der besten Deutschen. Man kann natürlich auch sagen, de Jong ist in einer anderen Liga, aber für 60 bis 70 Millionen Euro musst du keinen Spieler holen, wenn du zwei deutsche Nationalspieler hast." Anders sieht der Ex-Nationalspieler die Lage in der Abwehrzentrale der Münchner. Auch er macht sich für eine Verpflichtung von de Ligt stark.

Hamann zweifelt an Boateng, Hummels und Süle

"Boateng und Hummels sind im Herbst ihrer Karriere. Und Süle ist ein guter, solider Spieler, aber er ist kein Leader, der andere besser macht", meinte Hamann. De Ligt hingegen sei ein Spieler, "der andere mitnimmt, der andere führt." Der junge Niederländer könne seine Mitspieler "besser machen".

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