15. Februar 2019 / 22:23 Uhr

FC Bayern rumpelt sich zu Pflichtsieg in Augsburg - Abwehr wieder nicht sattelfest

FC Bayern rumpelt sich zu Pflichtsieg in Augsburg - Abwehr wieder nicht sattelfest

Redaktion Sportbuzzer
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Drei Protagonisten des Münchner Sieges in Augsburg: Leon Goretzka (l.) traf nach 13 Sekunden per Eigentor, Kingsley Coman und David Alaba glänzten als Torschützen.
Drei Protagonisten des Münchner Sieges in Augsburg: Leon Goretzka (l.) traf nach 13 Sekunden per Eigentor, Kingsley Coman und David Alaba glänzten als Torschützen. © imago/Eibner
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Der FC Bayern München verkürzt den Rückstand auf den BVB an der Spitze der Bundesliga-Tabelle bis auf zwei Punkte. Überzeugend ist die Leistung des FCB gegen Augsburg aber nicht.

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Der FC Bayern München hat die Generalprobe für den Showdown mit dem FC Liverpool überstanden - mehr aber auch nicht. Der Rekordmeister gewann beim FC Augsburg nach einem lange alles andere als überzeugenden Auftritt mit 3:2 (2:2) und holte sich vor allem in der Defensive kein Selbstvertrauen gegen stark ersatzgeschwächte Augsburger, die weiterhin im Tabellenkeller stecken. David Alaba erzielte in der 53. Minute das Siegtor für den FCB, zuvor hatte Kingsley Coman zwei Mal getroffen. Der Franzose sorgte jedoch für sorgenvolle Mienen bei Trainer Niko Kovac, denn er verletzte sich in den Schlussminuten und droht für das Spiel gegen Liverpool auszufallen.

"Wir sind schlecht ins Spiel gekommen, das war sehr ärgerlich. Unter dem Strich war es ein verdienter Arbeitssieg", erklärte Kovac. Als positiv hob der FCB-Coach hervor, "dass die Mannschaft gezeigt hat, dass sie den Kampf annehmen kann". Augsburgs Michael Gregoritsch äußerte sich indes trotz der Niederlage zuversichtlich: „Wenn wir so Gas geben, ist einiges möglich.“

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Bereits nach 13 Sekunden waren die Bayern nach einem Eigentor von Leon Goretzka in Rückstand geraten. Es war das schnellste Eigentor in der Geschichte der Bundesliga. Wie der Datendienstleister Opta twitterte, gab es seit 1963 überhaupt nur drei Eigentore in der ersten Spielminute. Goretzka reiht sich durch sein Missgeschick auf Platz acht der schnellsten Bundesliga-Tore ein, gemeinsam mit Lothar Matthäus, der 1986 gegen Mönchengladbach nach 13 Sekunden für den FC Bayern traf. Schneller ging der FC Augsburg in seiner Bundesliga-Historie noch nie in Führung.

Dem FC Bayern gelingt spielerisch fast nichts

Der Treffer verunsicherte den FCB, der kaum in Tritt kam und dem spielerisch kaum etwas gelang. Fans schrieben im Netz von "der schwächsten Halbzeit unter Kovac". Waren die Spieler mit den Köpfen schon in Liverpool? Was ab und zu aufblitzte, war die individuelle Klasse der Offensiven: Kingsley Coman (17.) glich nach einer starken Flanke von Kimmich aus, der beim Gegentreffer nicht auf dem Posten war. Gab das den Bayern neue Sicherheit?

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Die klare Antwort: Nein! Beim FCB passte kaum etwas zusammen, Torgefahr beruhte häufig auf Zufall. Und dann waren da eklatante Defensivschwächen. Wieder stimmte die Abstimmung zwischen Kimmich und Süle nicht, wieder flankte Max - und diesmal stand der Ex-Dortmunder Ji (23.) goldrichtig und erzielte das 2:1 für Augsburg. Bayern wieder hinten. Die Reaktion folgte aber prompt: Lewandowski (34.) traf die Latte, Coman (45.+3) machte es in der Nachspielzeit besser und glich erneut aus.

Trockener Alaba-Schuss reicht zum Sieg

Die Bayern übernahmen im zweiten Durchgang endgültig die Initiative. Alaba (53.) schoss den FCB erstmals in Führung und schoss nach einem guten Zusammenspiel mit dem starken Coman mit einem trockenen Linksschuss das 3:2. Goretzka (66.) und der eingewechselte Müller (69.) verpassten weitere gute Gelegenheiten. Den Augsburgern fiel nun nicht mehr viel ein.

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