24. Juni 2019 / 14:30 Uhr

Bixente Lizarazu kritisiert „durchschnittlichen“ Benjamin Pavard und die Transferpolitik des FC Bayern

Bixente Lizarazu kritisiert „durchschnittlichen“ Benjamin Pavard und die Transferpolitik des FC Bayern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bixente Lizarazu (r.) sieht den Transfer von Benjamin Pavard (l.) zum FC Bayern kritisch.
Bixente Lizarazu (r.) sieht den Transfer von Benjamin Pavard (l.) zum FC Bayern kritisch. © imago images / PanoramiC
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Bixente Lizarazu kann die bisherigen Transferaktivitäten seines Ex-Klubs FC Bayern nicht vollends nachvollziehen. Besonders die Verpflichtung von Benjamin Pavard und den Verkauf von Mats Hummels sieht er kritisch.

Nach seinen fast schon überschwänglichen Lobeshymnen auf Rekordeinkauf Lucas Hernandez hat sich Bixente Lizarazu über einen anderen Transfer seines Ex-Klubs FC Bayern sehr kritisch geäußert. So hält der 49-Jährige den für 35 Millionen Euro vom Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart verpflichteten Benjamin Pavard für noch nicht reif genug für die Münchner. „Stuttgart ist nicht München, vom VfB zum FC Bayern ist es ein großer Schritt. Pavard muss sich natürlich steigern, um bei Bayern spielen zu können. Er muss viel dafür tun“, urteilte Lizarazu im kicker über seinen französischen Landsmann und wurde noch deutlicher.

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Lizarazu: „Technisch ist er zwar stark und leichtfüßig, er spielt gute Pässe. Aber seine Entwicklung ging seit der WM 2018 zurück, seither wurde es weniger, auch in der französischen Nationalmannschaft. Er liefert nur noch Durchschnitt ab.“ Zudem müsse Pavard schnell sein turbulentes Jahr mit dem Gewinn des WM-Titels und dem Abstieg mit den Stuttgartern abschütteln. „Dazu ist hoch konzentrierte und topseriöse Professionalität gefragt“, meinte Lizarazu, der mit den Münchnern zwischen 1997 und 2006 sechsmal Deutscher Meister wurde und 2001 die Champions League gewann.

Lizarazu: Kein Verständnis für Hummels-Verkauf

Der Weltmeister von 1998 sieht die Transferpolitik der Bayern in diesem Sommer aber nicht allein wegen der Pavard-Verpflichtung kritisch. Insgesamt fehlt Lizarazu die Ausgewogenheit bei den Planungen. So seien Hernandez und Pavard eher Außenverteidiger, das Abwehrzentrum der Münchner nach dem Verkauf von Mats Hummels an Borussia Dortmund folglich eher unterbesetzt. Daher könne er den Hummels-Transfer „nicht verstehen“.

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Lizarazu: „Auch wenn Niklas Süle viel Potenzial hat, würde ich nicht mit ihm plus Pavard und Hernandez in die Saison gehen. Neuzugänge brauchen Minimum fünf, sechs Monate zur Eingewöhnung. Da sind zu viele Fragezeichen.“ Als mögliche weitere Verpflichtung für die Innenverteidigung gilt der junge Türke Ozan Kabak. Auch er steht aktuell bei Absteiger Stuttgart unter Vertrag.

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