06. Juli 2022 / 18:37 Uhr

Bayern-Boss Oliver Kahn erteilt Ronaldo-Transfer eine Absage: "Würde nicht in unsere Philosophie passen"

Bayern-Boss Oliver Kahn erteilt Ronaldo-Transfer eine Absage: "Würde nicht in unsere Philosophie passen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Boss Kahn (eingeklinkt) ist gegen einen Wechsel von Superstar Cristiano Ronaldo (r.) zum deutschen Rekordmeister.
Bayern-Boss Kahn (eingeklinkt) ist gegen einen Wechsel von Superstar Cristiano Ronaldo (r.) zum deutschen Rekordmeister. © IMAGO/PA Images, MIS (Montage)
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Einen Wechsel von Superstar Cristiano Ronaldo zum FC Bayern München wird es nach Aussage von Vorstandsboss Oliver Kahn nicht geben. Am Donnerstag nahm der FCB-Boss Stellung zu den Gerüchten und sagte dem Portugiesen vorsorglich ab.

Wohin zieht es Cristiano Ronaldo? Der Superstar will Manchester United laut Medienberichten in diesem Sommer verlassen und fehlte bereits aus "persönlichen Gründen" beim Trainingsauftakt. Jetzt ist klar: Sollte tatsächlich ein Ronaldo-Transfer anstehen, dann ist der FC Bayern München nicht an einer Verpflichtung interessiert. Am Donnerstag hat Bayern-Vorstandsboss Oliver Kahn klar ausgeschlossen, den fünfmaligen Weltfußballer unter Vertrag zu nehmen, sollte er auf dem Markt sein. "So sehr ich Cristiano Ronaldo als einen der Größten schätze: Ein Transfer würde nicht in unsere Philosophie passen", sagte Kahn gegenüber dem Kicker.

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Nach Informationen des Sportmagazins könnte sich Ronaldo einen Wechsel zum deutschen Rekordmeister gut vorstellen. Allerdings sei die Sorge bei den Bayern groß, dass ein Weltstar wie Ronaldo das Mannschaftsgefüge aufmischen würde. Zudem ist der Angreifer bereits 37 Jahre alt und damit längst nicht mehr im besten Fußballalter.

In den vergangenen Wochen nahmen die Transfer-Gerüchte um den Ronaldo zu. Angeblich ist Stürmer unzufrieden damit, dass ManUnited in der kommenden Saison nicht in der Champions League spielt und strebt deshalb einen Wechsel an. Dem Vernehmen nach schließt der englische Rekordmeister einen vorzeitigen Abschied Ronaldos bislang jedoch aus. Ronaldo, der laut Transfermarkt.de noch immer einen Marktwert von 30 Millionen Euro hat, ist erst im vergangenen Jahr von Juventus Turin zurück zu den "Red Devils" gewechselt und hat noch ein Jahr Restvertrag. Für United traf Ronaldo in 37 Pflichtspielen in dieser Saison 23-mal. In der Mannschaft gehörte Ronaldo damit noch immer zu den besten Spielern.

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Wohin könnte Ronaldo nun also wechseln? Unter anderem der vom deutschen Trainer Thomas Tuchel trainierte FC Chelsea soll nach dem Besitzerwechsel an einer Verpflichtung interessiert sein. Der neue Chelsea-Boss Todd Boehly soll sich laut The Athletic mit Ronaldos Berater Jorge Mendes in Portugal getroffen haben.