09. November 2019 / 17:34 Uhr

Aufstellungen von FC Bayern und BVB fix: Hansi Flick ohne Experimente - Lucien Favre kann auf Jadon Sancho bauen

Aufstellungen von FC Bayern und BVB fix: Hansi Flick ohne Experimente - Lucien Favre kann auf Jadon Sancho bauen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hansi Flick trifft mit dem FC Bayern auf Lucien Favre und den BVB.
Hansi Flick trifft mit dem FC Bayern auf Lucien Favre und den BVB. © imago images/Sven Simon
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Brisanter könnte das Bundesliga-Gipfeltreffen kaum sein: Beim FC Bayern schwebt über allem die Trainer-Suche, bei Borussia Dortmund kehrt Mats Hummels in die alte Heimat zurück. Mit diesen Aufstellungen gehen FCB-Interimstrainer Hansi Flick und BVB-Coach Lucien Favre in den Knaller!

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Der FC Bayern stichelte noch ein bisschen. Am Freitagabend, rund 24 Stunden vor dem Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund (hier im Liveticker verfolgen), veröffentlichte der deutsche Rekordmeister ein Video mit allen Toren von Stürmer-Star und Ex-BVB-Profi Robert Lewandowski gegen dessen früheren Klub. Und ein Bild mit den vergangenen fünf Heimspiel-Ergebnissen, die Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc bereits als „Horrorbilanz“ eingeordnet hatte: Fünf Bayern-Siege bei 22:3 Toren. Dennoch seien die Schwarz-Gelben „bereit für den Clasico“, sagte Vereinschef Hans-Joachim Watzke vor der Partie am Samstagabend (18.30 Uhr/hier im SPORTBUZZER-Liveticker). Jetzt sind die Aufstellungen fix!

Die große Frage auf beiden Seiten lautete: Mit welchem Personal gehen Bayern-Interimstrainer Hansi Flick und BVB-Coach Lucien Favre in den deutschen Klassiker? Das Rätselraten hat nun ein Ende - und die Auflösung sorgt für mehrere Überraschungen. Beim FC Bayern setzt Flick auf die gleiche Aufstellung wie in der Champions League gegen Olympiakos Piräus - bedeutet: Philippe Coutinho sitzt wieder nur auf der Bank.

Das ist die Aufstellung des FC Bayern gegen den BVB:

Aufstellung fix: So spielt der FC Bayern gegen den BVB

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Bei der Frage, ob Coutinho oder Müller den Vorzug bekommen sollten, hat sich jüngst Dietmar Hamann vor den ehemaligen deutschen Nationalspieler gestellt. "Ich glaube, dass Thomas Müller der Mannschaft im Moment mehr hilft als Coutinho", schrieb der 46-Jährige in seiner Sky-Kolumne.

Der Blick auf die Formation des BVB zeigt, dass auch Favre einige schwierige Entscheidungen treffen musste. Vor allem die Personalien Marco Reus und Jadon Sancho waren heiß diskutiert worden. Sancho hat es in die Startelf geschafft, Reus sitzt zumindest auf der Bank. Favre verändert gegenüber dem Inter-Sieg am Dienstag ebenfalls nichts.

Mit dieser Aufstellung spielt der BVB gegen Bayern:

Aufstellung fix: So spielt der BVB gegen den FC Bayern

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Die Vorfreude ist auf beiden Seiten groß - die Ausgangsposition aber ebenso unterschiedlich wie die Erwartung. „Unsere Duelle sind immer etwas Spezielles. Und es ist nie vorhersehbar, was passiert“, sagte Mats Hummels vor seiner Rückkehr als BVB-Profi nach München. Bayern-Interimstrainer Flick, über dessen Zukunft auch nach dem Spiel noch weiter diskutiert werden dürfte, forderte von seinen Spielern einen Fokus auf die Defensive. "Wir müssen dagegenhalten", sagte er am Freitag.

Tabellenführer kann am Samstag aber nur der BVB werden - zumindest vorübergehend. Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach spielt erst am Sonntag (13.30 Uhr/DAZN) gegen Werder Bremen.

Mehr zum deutschen Clasico

Während die Bayern bereits wegen ihrer Trainer-Suche unter Druck stehen, hat der Ex-Dortmunder Lewandowski noch ein weiteres Diskussionsfeld eröffnet. Vor der Partie gegen den BVB griff der Pole im Interview mit der Süddeutschen Zeitung seine Teamkollegen an. "Eine Achse, die nur aus Neuer und Lewandowski besteht, ist zu wenig", ätzte Lewandowski und fügte hinzu: "In jedem Mannschaftsteil, in jeder Linie sollte es einen Anführer geben: Torwart, Abwehrspieler, einer aus dem Mittelfeld, einer aus der Offensive, das wäre perfekt. Es kann nicht ein Spieler alle führen, das ist zu viel, das ist unmöglich."

Klassiker: Nutzt Dortmund die Bayern-Turbulenzen?

Lewandowski spricht von "Angst" in junger Generation

Lewandowski stellt die These auf, dass die junge Spielergeneration mehr Ansagen bräuchte, weil sie das aus den Nachwuchs-Akademien so kenne. „Wenn du Vorgaben von Trainern von klein auf gewohnt bist, verlierst du die individuellen Sachen, das eigene Denken.“ Heutzutage hätten die jungen Spieler „ein bisschen Angst zu sprechen, vielleicht ist es auch: keine Lust“, bemerkte der 31-Jährige.

Die heißesten Duelle zwischen dem FC Bayern und dem BVB der vergangenen Jahre

Der SPORTBUZZER hat die heißesten Duelle der letzten Zeit zwischen dem BVB und den Bayern zusammengestellt. Zur Galerie
Der SPORTBUZZER hat die heißesten Duelle der letzten Zeit zwischen dem BVB und den Bayern zusammengestellt. ©
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