07. April 2019 / 08:40 Uhr

Bayern-Prügel für den BVB: Robert Lewandowski & Co. demütigen Borussia Dortmund

Bayern-Prügel für den BVB: Robert Lewandowski & Co. demütigen Borussia Dortmund

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Star Robert Lewandowski erzielte bei der Machtdemonstration gegen den BVB das 200. Bundesliga-Tor seiner Karriere
Bayern-Star Robert Lewandowski erzielte bei der Machtdemonstration gegen den BVB das 200. Bundesliga-Tor seiner Karriere © imago images / Sammy Minkoff
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Der FC Bayern hat dem BVB im Bundesliga-Topspiel nicht den Hauch einer Chance gelassen und ist zurück an die Tabellenspitze gestürmt. Robert Lewandowski feiert ein Jubiläumstor und hat mit seinem Team nun alle Trümpfe in der Hand.

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Der FC Bayern hat Borussia Dortmund im Top-Spiel überrollt und die Tabellenführung in der Bundesliga zurückerobert. Die Münchner erteilten dem Erzrivalen vor allem im ersten Durchgang eine Lehrstunde: Mats Hummels (10.), Robert Lewandowski (17.), Javi Martinez (40.) und Serge Gnabry (43.) sorgten beim 5:0 (4:0) schon vor der Pause für die Entscheidung und versetzten dem phasenweise überforderten BVB einen Tiefschlag nach dem anderen. Kurz vor dem Ende setzte Lewandowski dann den Schlusspunkt (89.). Nachdem die Münchner mit einem Zwei-Punkte-Rückstand auf die Borussia in die Partie gegangen waren, liegen sie sechs Spiele vor Saisonende nun einen Punkt vor dem Erzrivalen - und haben den siebten Titel nacheinander im Visier.

Borussia Dortmund in der Einzelkritik: Die Noten gegen den FC Bayern

Die BVB-Stars Axel Witsel, Manuel Akanji und Thomas Delaney enttäuschen bei der Niederlage in München. Zur Galerie
Die BVB-Stars Axel Witsel, Manuel Akanji und Thomas Delaney enttäuschen bei der Niederlage in München. ©
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Am frühen Samstagabend ließen die Bayern kaum einen Zweifel daran, wer in der mit 75.000 Zuschauern ausverkauften Allianz-Arena Herr im Haus ist. Von Beginn an drückte der Rekordmeister aufs Tempo und setzte die Gäste unter Druck. Mitten in die Bemühungen der Platzherren hinein, hatte dennoch die Borussia die erste große Chance der Partie. Nach einer Hereingabe von Marco Reus, traf der komplett allein gelassene Mo Dahoud nur den Pfosten des Bayern-Tores (6.).

Taktik von BVB-Trainer Favre geht nicht auf

Die Möglichkeit des Mittelfeldspielers, der überraschend den Vorzug vor Mario Götze erhalten hatte und erst in der 62. Minute vom WM-Helden von 2014 abgelöst wurde, sollte aber der einzige wirklich nennenswerte Warnschuss des BVB bleiben. Die Taktik von Trainer Luvien Favre, der Reus für den verletzten Paco Alcacer in die Spitze beordert hatte, führte zu keiner Zeit um gewünschten Ergebnis. Stattdessen drehte Bayern auf - und traf.

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Zunächst verwandelte Hummels eine Ecke von Thiago per Kopf zum 1:0, kurz darauf nutzte Lewandowski einen haarsträubenden Ballverlust von Dan-Axel Zagadou zum 2:0. Der Treffer gegen seinen Ex-Klub war für den polnischen Nationalspieler das 200. Tor seiner Bundesliga-Karriere. In der Folgezeit beruhigte sich die Partie ein wenig. Bayern kontrollierte das Geschehen, Dortmund fehlten die entscheidenden Mittel zur Gegenwehr. Kurz vor der Pause zogen die Münchner dann aber noch einmal an und kamen durch einen satten Schuss von Martinez und einen Kopfball von Gnabry zu weiteren Toren.

Der FC Bayern in der Einzelkritik: Die Noten gegen Borussia Dortmund

David Alaba und Serge Gnabry bejubeln das Tor des deutschen Nationalspielers zum 4:0. Die Bayern-Stars waren gegen den BVB gut drauf - wie gut? Das zeigt der <b>SPORT</b>BUZZER in einer Einzelkritik. Zur Galerie
David Alaba und Serge Gnabry bejubeln das Tor des deutschen Nationalspielers zum 4:0. Die Bayern-Stars waren gegen den BVB gut drauf - wie gut? Das zeigt der SPORTBUZZER in einer Einzelkritik. ©

Bayern mit anderem Gesicht als gegen Heidenheim

Nach der Pause ließen es die Bayern, die sich im Vergleich zum glücklichen 5:4 unter den Woche gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim im Viertelfinale des DFB-Pokals in allen Belangen verbessert zeigten, dann zunehmend ruhig angehen. Dortmund war im insgesamt 100. Bundesliga-Duell mit den Münchner derweil nie der Glaube an eine spektakuläre Aufholjagd anzumerken. Die Trümpfe im Kampf um den Titel gab der BVB somit aus der Hand und muss in den kommenden Wochen nun auf einen Ausrutscher des Titelverteidigers hoffen. Bei den Bayern dürfte sich hingegen der Trubel um eine Party des gegen die Dortmunder nicht eingesetzten Jerome Boateng am Samstagabend ein wenig gelegt haben. Grund zum Feiern gibt es nach dieser Machtdemonstration eigentlich genug.

Das Bundesliga-Restprogramm des BVB und FC Bayern im Überblick

Der SPORTBUZZER zeigt die Restprogramme der Bundesliga-Titelkandidaten Borussia Dortmund und FC Bayern München im Überblick. Zur Galerie
Der SPORTBUZZER zeigt die Restprogramme der Bundesliga-Titelkandidaten Borussia Dortmund und FC Bayern München im Überblick. ©

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