25. Oktober 2019 / 13:51 Uhr

Bayern-Coach Niko Kovac schimpft über Trainer-Debatten und spricht über Situation von Lucien Favre beim BVB

Bayern-Coach Niko Kovac schimpft über Trainer-Debatten und spricht über Situation von Lucien Favre beim BVB

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Trainer Niko Kovac (r.) hat über die Situation seines Kollegen Lucien Favre beim BVB gesprochen.
Bayern-Trainer Niko Kovac (r.) hat über die Situation seines Kollegen Lucien Favre beim BVB gesprochen. © imago images/Sportimage
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Bayern-Trainer Niko Kovac hat kein Verständnis für die seiner Meinung nach immer rasanten Trainer-Debatten. Als Beispiel führt er die Diskussionen um BVB-Coach Lucien Favre an und wählt deutliche Worte.

Niko Kovac hat eine Lanze für Lucien Favre gebrochen und seinen Dortmunder Kollegen gegen die zuletzt immer lauter werdende Kritik verteidigt. "Wenn man ein Spiel verliert, kann man nicht alles in Frage stellen", begann der Trainer des FC Bayern seine Ausführungen, die er mit einer generellen Schelte gegen die seiner Meinung nach zunehmenden Trainer-Debatten einleitete. Dann bezog er sich konkret auf die Situation von Favre beim BVB: "Lucien Favre ist mit 15 Punkten Vierter, jetzt hat er ein Spiel verloren, ist aber in der Champions League dran, auch im Pokal weiter - und alles schlecht. Dann werden Namen gehandelt - ich verstehe es nicht."

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Mehrmals forderte Kovac auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag gegen Union Berlin mehr "Respekt" für sich und seine Trainerkollegen ein. An wen sich seine Worten konkret richteten, blieb allerdings offen. Auf Nachfrage bestritt der Kroate allerdings, dass sich seine Aussagen allein in Richtung der Medien richteten. Kovac wollte offenbar dafür sensibilisieren, dass ein Verein als Gesamtkonstrukt für den jeweiligen Erfolg und Misserfolg verantwortlich sei. Der 48-Jährige weiter "Der Trainer leitet alles, aber umsetzen müssen es die Spieler." So verdeutlichte Kovac auch, dass er den Vorwurf der "Sorglosigkeit" nach dem 3:2 in der Champions League unter der Woche bei Olympiakos Piräus nicht auf sich beziehe.

Kovac stützt Favre und schimpft über Debatten

Kovac selbst war nach zuletzt zwei Bundesliga-Spielen ohne Sieg nacheinander einmal mehr in die Kritik geraten. Ähnlich verhält es sich bei Favre, der ebenfalls bereits unter Druck steht. Als potenzieller Nachfolger war bereits Jose Mourinho gehandelt worden. Der BVB wies diese Gerüchte zurück. Zu seiner eigenen Situation sagte Kovac: "Ich bin mit meinen Chefs in Kontakt. Ich glaube, dass der Sturm eher von draußen hereingeweht wird."