28. Januar 2019 / 18:11 Uhr

FC Bayern muss auf Hudson-Odoi verzichten: Chelsea erklärt Verhandlungen für gescheitert

FC Bayern muss auf Hudson-Odoi verzichten: Chelsea erklärt Verhandlungen für gescheitert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Callum Hudson-Odoi nach dem FA-Cup-Spiel zwischen Chelsea und Sheffield Wednesday am Sonntag.
Callum Hudson-Odoi nach dem FA-Cup-Spiel zwischen Chelsea und Sheffield Wednesday am Sonntag. © Getty
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Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird Callum Hudson-Odoi im Januar nicht mehr zum FC Bayern München wechseln. Ein Sommer-Transfer bleibt möglich - oder verlängert der 18-Jährige am Ende doch beim FC Chelsea?

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Die Zukunft von Callum-Hudson-Odoi scheint (endlich) geklärt - zumindest mittelfristig. Wie die Bild sowie diverse englischen Medien berichtet, hat der FC Chelsea einem Winter-Transfer des 18-Jährigen zum FC Bayern München endgültig eine Absage erteilt. Somit wird der Linksaußen, den der FCB seit Wochen umwirbt, zumindest bis Sommer in London bleiben. In den vergangenen Tagen hatte sich der Poker um Hudson-Odoi zugespitzt. Der Youngster bat bei seinem Jugendverein offiziell um einen Transfer und die Bayern gaben Medienberichten zufolge ein frisches Angebot in Höhe von über 40 Millionen Euro ab - alles bis auf weiteres vergebens.

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Hudson-Odoi hatte sich am Sonntagabend erstmals ausführlich über seine Zukunft geäußert. Er habe "noch kein Gespräch" mit dem FCB geführt, betonte der Linksaußen nach dem 3:0 der "Blues" im FA Cup gegen Sheffield Wednesday, bei dem das Eigengewächs getroffen hatte. Auf die Frage, ob die FA-Cup-Partie sein letztes Spiel im Chelsea- Trikot war, hielt sich Hudson-Odoi bedeckt. "Das kann ich nicht sagen", antwortete er. "Ich arbeite einfach weiter hart. Und man weiß nie, was passiert." Nach übereinstimmenden Medienberichten soll er die Verantwortlichen der Londoner zuvor um seine Freigabe gebeten haben.

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Chelsea-Vertrag von Hudson-Odoi läuft noch bis 2020

Der junge Engländer gilt als erklärter Wunschspieler von Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Der Flügelspieler hat beim FC Chelsea noch einen Vertrag bis zum Sommer 2020. Die Londoner versuchten zuletzt immer wieder, Hudson-Odoi von einer Vertragsverlängerung zu überzeugen. Möglich, dass auch die Verhandlungen zwischen Chelsea und dem Spieler in eine neue Runde gehen. Weil der Vertrag Hudson-Odois noch nicht in diesem Sommer ausläuft, dürfen die Münchner mit dem schnellen Außenbahnspieler noch nicht ohne Kenntnis der "Blues" verhandeln. Die Londoner haben sich mit der Absage an den FCB Zeit erkauft.

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Salihamidzic hatte seit Wochen intensiv um Hudson-Odoi geworben - auch öffentlich. Der Teenager sei „ein sehr interessanter Spieler, den wir unbedingt verpflichten wollen“, erklärte der FCB-Sportdirektor im Trainingslager in Doha Anfang Januar. „Ich sehe ihn als richtig guten Spieler, der uns sicher gut zu Gesicht stehen würde.“ Chelsea hatte sich über die offensiven Worte Salihamidzics geärgert. „Ich finde das nicht professionell“, sagte Trainer Maurizio Sarri. „Sie sprechen über einen Spieler, der bei Chelsea unter Vertrag steht. Sie haben unseren Club nicht respektiert.“

Der italienische Coach stellte klar, dass er keine Absichten hat, den 18-jährigen Hudson-Odoi abzugeben. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spieler, weil er Fortschritte macht“, sagte Sarri, „er arbeitet gut im Moment. Ich würde ihn gern auch in Zukunft haben.“


Hier abstimmen: Hudson-Odoi und der FC Bayern - passt das?

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