14. August 2019 / 16:37 Uhr

Bericht über Chelsea-Ärger: So verpokerte sich der FC Bayern bei Hudson-Odoi

Bericht über Chelsea-Ärger: So verpokerte sich der FC Bayern bei Hudson-Odoi

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das forsche Vorgehen von Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic gefährdete offenbar den Transfer von Callum Hudson-Odoi zum FCB.
Das forsche Vorgehen von Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic gefährdete offenbar den Transfer von Callum Hudson-Odoi zum FCB. © Getty / imago images
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Vor Leroy Sané hieß der große Wunschspieler des FC Bayern Callum Hudson-Odoi. Doch in den Gesprächen über einen Transfer des Chelsea-Juwels kam es zu keiner Einigung. Laut "Sport Bild" lag das ursächlich vor allem am FCB.

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Alles redet über Leroy Sané, seinen geplatzten Wechsel in die Bundesliga und seine schwere Kreuzbandverletzung - beim FC Bayern München war der deutschen Nationalspieler allerdings nicht der erste Wunschspieler. Zu Beginn des Jahres buhlte der FCB intensiv um Chelsea-Juwel Callum Hudson-Odoi, den Sportdirektor Hasan Salihamidzic im Trainingslager in Katar als Transferziel Nummer eins erklärt hatte. Immer näher schien ein Transfer zu rücken, nachdem die Münchner mit Vertretern des Spielers Einigkeit über einen Transfer erzielt hatten.

Warum kam der Transfer dennoch nicht zustande? Die Sport Bild behauptet, den Grund zu kennen. Demnach haben die Münchner mit ihrer forschen Herangehensweise die Klubführung der Londoner ähnlich verprellt wie ein halbes Jahr später Manchester City im Poker um Leroy Sané.

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Chelsea-Direktorin schob Wechsel von Hudson-Odoi zum FCB einen Riegel vor

Maßgeblich an der Absage beteiligt war Chelsea-Direktorin Marina Granovskaia, die wegen Salihamidzics offensiver Aussagen alle Gespräche mit dem FCB kategorisch ablehnte. Das Ende der Geschichte: Hudson-Odoi steht unmittelbar vor einer Verlängerung des auslaufenden Vertrages und ist für die Bayern unerreichbar geworden.

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„Er ist ein sehr interessanter Spieler, den wir unbedingt verpflichten wollen“, hatte Sportdirektor Hasan Salihamidzic im Januar in Doha gesagt. „Er hat die Qualitäten, die zu unserem Spiel passen. Er ist dribbelstark und hat einen starken Zug zum Tor. Er hat großes Potenzial“, schwärmte Salihamidzic. Der damalige Chelsea-Trainer Maurizio Sarri hatte pikiert auf die allzu angriffslustige Herangehensweise der Bayern reagiert - und sich erneute Einmischungen verbeten.

Fall Hudson-Odoi erinnert an gescheiterten Transfer von Leroy Sané

Der Fall erinnert an die Transfer-Gerüchte um Leroy Sané. Nachdem klar wurde, dass Hudson-Odoi nicht zum FCB wechseln würde, signalisierten die Münchner ihr Interesse am deutschen Nationalspieler von Manchester City.

Das gleiche Prinzip: Erst erzielten die Bayern eine Einigung mit Sané, dann stiegen sie Medienberichten zufolge in Verhandlungen mit ManCity ein. Manchesters Trainer Pep Guardiola meckerte deshalb - und erhielt von seinem Kollegen Niko Kovac einen entschuldigenden Anruf, nachdem dieser sich über das FCB-Interesse an Sané geäußert hatte.

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