14. November 2019 / 21:16 Uhr

Callum Hudson-Odoi erklärt Absage an den FC Bayern: "Die richtige Entscheidung getroffen"

Callum Hudson-Odoi erklärt Absage an den FC Bayern: "Die richtige Entscheidung getroffen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Callum Hudson-Odoi hat sich erstmals ausführlich zum intensiven Werben des FC Bayern und Sportdirektor Hasan Salihamidzic geäußert.
Callum Hudson-Odoi hat sich erstmals ausführlich zum intensiven Werben des FC Bayern und Sportdirektor Hasan Salihamidzic geäußert. © imago images/Action Plus
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Rund zwei Monate nach seiner Vertragsverlängerung hat Chelsea-Juwel Callum Hudson-Odoi erstmals ausführlich über den gescheiterten Transfer zum FC Bayern München gesprochen. Der 19-jährige englische Nationalspieler betonte, dass er FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic niemals zugesagt habe, nach München zu wechseln.

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Es war die wohl größte Transfer-Blamage in der jüngeren Vergangenheit des FC Bayern München. Trotz wochenlanger, intensiver Bemühungen scheiterte der deutsche Rekordmeister zu Beginn des Jahres mit einer Offensive bei England-Juwel Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea. Erst mauerte der englische Ex-Meister, dann verlängerte der Spieler zu allem Überfluss für den FCB auch noch seinen Vertrag in London. Und das, obwohl sich Sportdirektor Hasan Salihamidzic frühzeitig aus dem Fenster gelehnt hatte.

Jetzt hat Hudson-Odoi, der bei seinem Jugendklub im September um gleich fünf Jahre verlängerte und unter dem neuen Trainer Frank Lampard vor dem großen Durchbruch steht, erstmals über diese Episode gesprochen - und erklärt, warum er die Avancen des FC Bayern letztlich entschieden zurückwies. "Ich habe darüber nachgedacht", erklärte der 19-Jährige dem Daily Telegraph. "Ich habe nie gesagt, ich würde ganz sicher (bei den Bayern) unterschreiben oder nicht. Ich habe nur darüber nachgedacht."

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Lampard bewegte Hudson-Odoi zum Verbleib beim FC Chelsea

Der Linksaußen aus dem Londoner Stadtteil Wandsworth spielt bei Chelsea, seit er sieben Jahre alt ist. Gemeinsam mit den Talenten Tammy Abraham (22), Mason Mount (20), Fikaro Tomori (21) und Reece James (19) gehört er inzwischen zum Stamm-Kader von Lampard. Unter dessen Vorgänger Maurizio Sarri war das nicht immer so, der spröde Italiener verzichtete oft auf Hudson-Odoi - weshalb der über einen Transfer nach München nachdachte.

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"Es gab Zeiten im vergangenen Jahr, da habe ich mich gelegentlich frustriert gefühlt. Ich wollte mehr spielen, denn ich liebe Fußball. Ich habe darüber nachgedacht: 'Was würde passieren, wenn ich das tun würde (zum FC Bayern zu wechseln, d. Red.)? Zur gleichen Zeit habe ich mir aber gedacht: 'Das ist der Klub, bei dem ich immer war und bei dem ich ein Schlüsselspieler werden will.' Ich habe die richtige Entscheidung getroffen, bei Chelsea zu bleiben."

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Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic hatte offenbar andere, positivere Signale erhalten. Hudson-Odoi sei ein "sehr interessanter Spieler, den wir unbedingt verpflichten wollen", erklärte Salihamidzic, der im Trainingslager in Katar ausführlich über seinen erklärten Wunschspieler sprach. Damit verärgerte er den FC Chelsea, dessen Haltung sich nicht veränderte. Hudson-Odoi zögerte, verletzte sich dann im Saisonendspurt und bekannte sich schließlich doch zum FC Chelsea.

Das lag vor allem an Lampard. "Es gab aufmuntere Anzeichen, die man von einem Trainer hören will", sagte Hudson-Odoi, der bereits zwei Länderspiele für England absolviert hat. "Dass er an dich glaubt und dir auch vertraut." Er wolle jetzt weiter an sich arbeiten und Lampard davon überzeugen, ihm auch einen Stammplatz im Aufgebot der Londoner zu geben, betonte der Youngster.

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