13. April 2022 / 17:35 Uhr

"Trübt die gesamte Saisonbilanz": Diese Folgen hat das Bayern-Aus in der Champions League

"Trübt die gesamte Saisonbilanz": Diese Folgen hat das Bayern-Aus in der Champions League

Roman Gerth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Reporter Patrick Strasser ordnet das Bayern-Aus im Video ein.
Reporter Patrick Strasser ordnet das Bayern-Aus im Video ein. © IMAGO/Sven Simon/ULMER Pressebildagentur/RND (Montage)
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Der FC Bayern München hat einen bitteren Abend hinter sich. Der Rekordmeister ist im Viertelfinale der Champions League am Außenseiter FC Villarreal gescheitert. Die Analyse zu den Folgen des Ausscheidens liefert Bayern-Reporter Patrick Strasser im SPORTBUZZER-Video.

Die Kränkung der Bayern-Seele durch das Schock-Aus in der Champions League archivierte der frustrierte Julian Nagelsmann unter den bittersten Momenten seiner bislang so steilen Trainer-Karriere. Aufgewühlt vom verpassten Einzug ins Halbfinale gegen den gemeinhin als spanischen "Dorfverein" stilisierten FC Villarreal wollte er offene Vertragsfragen etwa bei Weltfußballer Robert Lewandowski aber nicht als Ausrede gelten lassen. Nagelsmann versicherte, Lehren zu ziehen - was auch Vorstandschef Oliver Kahn am Morgen nach dem schmerzhaften K.o. ebenso wie eine intensive Aufarbeitung ankündigte.

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Kahn wehrte sich nach dem schmerzlich verfehlten Königsklassen-Minimalziel gegen Jammer-Stimmung und kündigte schon mal den nächsten internationalen Angriff an. Angesichts der so gut wie sicheren Meisterschaft als letztem und einzigem Titel dieser Spielzeit zog Nagelsmann die Saisonbilanz schon vor. "Das ist für Bayern München, glaube ich, nicht ausreichend", sagte der 34-Jährige, der am Mittwoch mit ernster Miene das Training leitete und nach der Einheit barfuß über den Rasen spazierte. Im Video analysiert Bayern-Reporter Patrick Strasser die Folgen des Münchener Ausscheidens.

"Trübt die gesamte Saisonbilanz": Diese Folgen hat das Bayern-Aus in der Champions League

Den von rätselhaften Formschwankungen geplagten Stars wie Thomas Müller, Joshua Kimmich und Serge Gnabry bleibt ja nicht mal mehr der DFB-Pokal in der Titel-Hinterhand nach dem krachenden 0:5 im Oktober bei Borussia Mönchengladbach. Die nie da gewesene zehnte Meisterschaft in Serie bei neun Punkten Vorsprung auf Dauerrivale Borussia Dortmund pries Kahn umso mehr als "großartige Möglichkeit".