05. Juli 2021 / 14:00 Uhr

Bayern-Präsident Herbert Hainer: Umsatzverlust durch Corona-Pandemie beträgt 150 Millionen Euro

Bayern-Präsident Herbert Hainer: Umsatzverlust durch Corona-Pandemie beträgt 150 Millionen Euro

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Herbert Hainer ist seit 2019 Präsident des FC Bayern München.
Herbert Hainer ist seit 2019 Präsident des FC Bayern München. © IMAGO/M.i.S.-Sportpressefoto (Montage)
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Der FC Bayern hat durch die Corona-Krise erhebliche Umsatzverluste erlitten. Präsident Herbert Hainer gibt einen Einblick in die Zahlen und spricht von einem entgangenen Betrag in Höhe von 150 Millionen Euro. Vom neuen Vorstandsboss Oliver Kahn schwärmt der 67-Jährige in höchsten Tönen.

Präsident Herbert Hainer hat einen Einblick in die finanziellen Verluste des FC Bayern durch die Corona-Pandemie gegeben. "Wir haben jetzt etwa eineinhalb Jahre Pandemie", sagte der 67-Jährige am Montag bei der Vorstellung des neuen Vorstandsvorsitzenden Oliver Kahn, der die Nachfolge von Karl-Heinz Rummenigge antritt: "Wir gehen Pi mal Daumen von einem Umsatzverlust von 150 Millionen Euro aus. Wir können relativ gut berechnen, was wir pro Spieltag verlieren. Hinzu kommen der Merchandising-Umsatz, den es nicht in diesem Maße gibt, und Verwertungsrechte."

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Hainer betonte allerdings auch: "Die Ambitionen sind deshalb bei uns nicht kleiner geworden. Wir wollen definitiv den zehnten deutschen Meistertitel in Folge holen." Kahn ergänzte: "Natürlich ist es weiterhin unser ganz großes Ziel, absoluten Weltklasse-Fußball zu zeigen." Entscheidend sei dabei eine Mischung aus "internationalen Top-Stars" und jungen Spielern, die man "selbst entwickelt" habe. Auch Hainer hob hervor, dass die Ausbildung von Spielern auf dem vereinseigenen Campus "immer wichtiger" werde. Der Verein konnte sich in den vergangenen Jahren dadurch auszeichnen, dass er "die Balance zwischen sportlichem Erfolg und wirtschaftlicher Stabilität unheimlich gut hinbekommen" habe, meinte Hainer: "Diesen Weg wird der FC Bayern weitergehen."

Von seinem neuen Vorstandsboss, der in den vergangenen eineinhalb Jahren bei Rummenigge in die "Lehre" gegangen war, zeigte sich der Präsident schon jetzt begeistert. "Er hat als Torwart im Fußball Geschichte geschrieben - das wird er als Manager auch."