15. Januar 2020 / 22:42 Uhr

Bericht: FC Bayern will Brasilien-Verteidiger Dodo - Transfer-Verhandlungen über hohe Ablöse

Bericht: FC Bayern will Brasilien-Verteidiger Dodo - Transfer-Verhandlungen über hohe Ablöse

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dodo könnte vor einem Wechsel zum FC Bayern München stehen.
Dodo könnte vor einem Wechsel zum FC Bayern München stehen. © imago images/Grubisic
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Der FC Bayern München ist bei der Suche nach einem Rechtsverteidiger offenbar in der Ukraine fündig geworden. Nach Informationen des Online-Portals "Goal" soll der FCB bereits ein Angebot für den brasilianischen Junioren-Nationalspieler Dodo abgegeben haben. Er könnte die Vakanz auf der Außenposition ausfüllen.

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BSDR statt DSDS: Bayern sucht den Rechtsverteidiger! Nach Informationen des brasilianischen Ablegers des Fußball-Portals Goal hat der FC Bayern München beim ukrainischen Top-Klub Schachtjor Donezk ein Transfer-Angebot für Dodo abgegeben. Ein Wechsel des 21 Jahre alten Rechtsverteidigers soll dem deutschen Rekordmeister 25 Millionen Euro wert sein. Doch der Champions-League-Absteiger soll mit dem Betrag nicht zufrieden sein - und fordert offenbar noch mehr Geld vom FCB.

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FC Bayern benötigt dringend Verstärkung in der Abwehr

Ob die Bayern darauf eingehen? Fest steht: Der Bundesliga-Dritte benötigt noch in diesem Winter dringend Verstärkung. Viele Abwehr-Spieler wie Niklas Süle (Kreuzbandriss) oder Lucas Hernandez (OP am Sprunggelenk) sind verletzt. Zudem soll Joshua Kimmich nicht mehr auf der Außenverteidiger-Position spielen. Nach der Testspiel-Blamage gegen den 1. FC Nürnberg kündigte Bayern-Trainer Hansi Flick bereits an, die Personalsituation des Rekordmeisters mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic erörtern zu wollen. "Wir fahren jetzt nach Hause und werden uns nochmal zusammensetzen und die ganzen Dinge besprechen. Gemeinsam werden Hasan und ich noch einmal analysieren, was machbar ist und was nicht“, sagte Flick zu möglichen Transfer-Aktivitäten.

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Flick machte während des Winter-Trainingslagers in Katar mehrfach deutlich, wie sehr der FC Bayern Verstärkung benötige: "Ein Rechtsverteidiger ist wichtig, da wir dann Benji (Pavard, d. Red.) in die Mitte ziehen könnten. Das würde uns mehr Optionen bieten", sagte der Coach. Dodo wäre sicherlich eine Investition in die Zukunft: Der 21-Jährige wird höchstwahrscheinlich für die brasilianische Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Tokio auflaufen. Zudem gehört der nur 1,66 Meter große Rechtsfuß in Donezk zum Stamm-Personal und verfügt bereits über Champions-League-Erfahrung. In 17 Pflichtspielen in dieser Saison bereitete er drei Treffer vor und erzielte zwei weitere selbst - eines davon in der Königsklasse.

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Für Transfer von Dodo: Donezk fordert mehr Ablöse von Bayern

Problem für die Bayern: Ein Transfer von Dodo, der vor seinem Wechsel in die Ukraine 2018 auch beim FC Schalke 04 im Gespräch war, könnte richtig teuer werden. So fordert Donezk laut Goal eine Ablöse von 30 statt den angeblich bereits gebotenen 25 Millionen Euro. Damit übertreffen beide Zahlen deutlich den geschätzten Marktwert, der laut transfermarkt.de sich auf 4 Millionen Euro beläuft.

Möglicherweise werden sich die Bayern also anderweitig umschauen. Denn auch der Kicker berichtet in seiner Donnerstagsausgabe über einen möglichen Dodo-Transfer. Tatsächlich soll beim FCB über den Brasilianer, wie auch über seine Rechtsverteidiger-Kollegen Benjamin Henrichs und Joao Cancelo gesprochen worden sein, allerdings soll es bei den Bayern Zweifel über die Qualität Dodos geben.