17. Oktober 2020 / 22:22 Uhr

Kurios: Douglas Costa hat Probleme mit Freistoßmauer-Trick – Bayern-Kollegen amüsieren sich

Kurios: Douglas Costa hat Probleme mit Freistoßmauer-Trick – Bayern-Kollegen amüsieren sich

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Trainer Hansi Flick hat sich über die kuriose Freistoßmauer-Szene von Rückkehrer Douglas Costa geäußert.
Bayern-Trainer Hansi Flick hat sich über die kuriose Freistoßmauer-Szene von Rückkehrer Douglas Costa geäußert. © Getty/Twitter
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Kuriose Szene: Bayern-Neuzugang Douglas Costa will sich hinter die Freistoßmauer des FCB legen, um einen Freistoß von Arminia Bielefeld abwehren zu können - sucht aber eine ganze Weile nach der optimalen Liege-Position. Nicht nur viele Twitter-User schmunzeln darüber - sondern auch Bayern-Trainer Hansi Flick. 

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Es war die kurioseste Szene eines einseitigen Bundesliga-Spiels: Douglas Costa legt sich bei einem Freistoß von Arminia Bielefeld in der Schlussphase hinter die Mauer des FC Bayern, um den Ball blocken zu können. Ein neuer Trick, der sich im Fußball mehr und mehr etabliert. Meistens klappt das ohne Probleme - nicht so bei Costa. Der FCB-Rückkehrer hat einige Zeit lang offensichtliche Mühe, die richtige Liege-Position zu finden. Erst nach Tipps seiner Teamkollegen ist er für die Ausführung des Standards bereit. Die Situation endet wie die meisten der Bielefelder Angriffsbemühungen im Nichts, der Rekordmeister erledigt die Pflichtaufgabe beim Aufsteiger souverän und gewinnt mit 4:1. Im Netz wird über Costas unfreiwillig komische Aktion heiß diskutiert, bei Twitter taucht sein Name am Abend unter den Top-Trends in Deutschland auf.

Mit seinen ungeschickten Bemühungen nach einer optimalen Lage sorgt Costa für größere Heiterkeit auch bei seinen Bayern-Kollegen und Trainer Hansi Flick. Was genau war passiert? Der Brasilianer dreht sich vor dem Arminia-Standard zunächst mit dem Kopf zur rechten Bayern-Abwehrseite und liegt mit dem Oberkörper in Richtung des Schützen. Als seine Mitspieler in der Mauer und daneben intervenieren, wechselt er seine Lage so, dass er mit seinem Hinterteil zur Mauer liegt. "Wichtig ist, dass er die Hände nicht vorn hat und so einen Elfmeter provoziert", erklärt FCB-Kapitän Manuel Neuer nach dem Spiel bei Sky. Mit einem Schmunzeln fügt er hinzu: "Es sieht schon ein bisschen lustig aus, das muss ich gestehen..."

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Trainer Hansi Flick kommt bei Ansicht der TV-Bilder aus dem Lachen zunächst kaum heraus und offenbart, wer Costa schließlich in die richtige Position beibringt: Weltmeister Lucas Hernandez. "Er hat von Lucas die Order bekommen und es dann gut gemacht", betonte Flick, der auch preisgibt, dass die Rolle des Organisators bei derartigen Situationen sonst Joshua Kimmich zufällt. Dieser fehlte in Bielefeld, weil seine Freundin das zweite Kind erwartet.

Die Bayern hatten Costa vor rund zwei Wochen verpflichtet, um in der Offensive nach dem Abgang von Ivan Perisic eine weitere Alternative im Kader zu haben. Der 30-Jährige hatte bereits von 2015 bis 2017 in München gespielt, war allerdings nach einem Streit über eine Vertragsverlängerung an Juventus Turin verliehen und später verkauft worden. Vom italienischen Serienmeister kam Costa nun zurück zum FCB - ebenfalls auf Leihbasis. Die Partie in Bielefeld war der 79. Einsatz für die Bayern - in dieser Zeit gelangen ihm 14 Tore und 27 Vorlagen.