22. Februar 2021 / 12:34 Uhr

Bericht: FC Bayern verschärft angeblich die Corona-Regeln für die Mannschaft

Bericht: FC Bayern verschärft angeblich die Corona-Regeln für die Mannschaft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Spieler des FC Bayern müssen wohl mit härteren Corona-Regeln klarkommen.
Die Spieler des FC Bayern müssen wohl mit härteren Corona-Regeln klarkommen. © IMAGO/FC Bayern München/Montage
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Der FC Bayern reagiert offenbar auf die positiven Corona-Tests der vergangenen Wochen und verschärft nach Angaben der "Bild" die Corona-Regeln innerhalb der Mannschaft.

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Der FC Bayern kämpft vor der kniffligen Auswärtsprüfung in der Champions League bei Lazio Rom an diesem Dienstag (21 Uhr, Sky) immer mehr mit einem Gegner, den er nicht auf dem Fußballplatz bezwingen kann. Nach Leon Goretzka, Javi Martínez und Thomas Müller musste der deutsche Rekordmeister in der vergangenen Woche mit Benjamin Pavard in kurzer Abfolge den schon vierten Corona-Fall in diesem Jahr vermelden. Wie die Bild berichtet, verschärft der Klub daher die internen Corona-Regeln.

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Demnach dürfen die Stars nicht mehr selbst einkaufen gehen. Auch nicht mit FFP-2-Maske, wie die Bild schreibt. Zudem sei den Spielern nur gestattet, zwischen Wohnort und Säbener Straße beziehungsweise zu Klub-Terminen zu pendeln - andere Kontakte als zum Team oder der im eigenen Haushalt lebenden Person/Personen seien verboten. Vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt habe der Klub die Spieler sogar zweimal an einem Tag getestet. "Ich schütze mich, wie das jeder Spieler auch tut", sagte Bayern-Trainer Hansi Flick zuletzt. Sportvorstand Hasan Salihamidzic erklärte am Samstag gegenüber Sky: "Ich bin kein Mediziner. Ich kann nicht sagen, wie es kommt. Aber wir halten uns sehr streng an die Vorgaben."

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Die Münchner Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek schätzte am vergangenen Wochenende gegenüber dem Deutschlandfunk die Lage beim deutschen Rekordmeister ein. "Wir sind da wirklich sehr strikt. Bei uns gibt es keinerlei Ausnahmen, egal ob jemand in einer Profiliga spielt oder ob es sich um einen Kontakt handelt, der in einem normalen Büro oder in der Familie stattfindet", sagte Zurek. Wenn ein Profi positiv auf das Virus getestet werde, würde wie in allen anderen Fällen analysiert, ob die Vorgaben des Robert Koch-Institutes erfüllt wurden. Dann entscheide sich, ob nur einer oder das ganze Team in die Isolation muss. "Wären die Voraussetzungen gegeben, müsste bei uns jeder, egal ob berühmt oder unberühmt, in die Quarantäne", sagte Zurek. Bezogen auf eine etwaige Team-Quarantäne sei das aber zuletzt bei den Bayern "offensichtlich nicht" der Fall gewesen.