01. Juni 2021 / 18:14 Uhr

Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß offen für Berater-Job beim DFB: "Wäre neue Situation"

Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß offen für Berater-Job beim DFB: "Wäre neue Situation"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Uli Hoeneß zeigt sich von einer Beratertätigkeit beim DFB nicht abgeneigt.
Uli Hoeneß zeigt sich von einer Beratertätigkeit beim DFB nicht abgeneigt. © IMAGO/Sven Simon (Montage)
Anzeige

Ein Job beim DFB ist für Uli Hoeneß offenbar denkbar. Der Ehrenpräsident vom deutschen Rekordmeister Bayern München erklärte nun, von einer Beratertätigkeit beim Verband nicht abgeneigt zu sein. In der Position als DFB-Präsident sehe er sich indes nicht.

Anzeige

Der langjährige Bayern-Boss Uli Hoeneß kann sich eine Beratertätigkeit für den kriselnden Deutschen Fußball-Bund (DFB) vorstellen. "Wenn man uns als Berater braucht, wäre das eine neue Situation. Zuerst muss aber der DFB sagen, was sie wollen und dann sehen wir weiter", sagte Hoeneß in der am vergangenen Donnerstag von RTL aufgezeichneten "Nacht der Legenden" aus dem Deutschen Fußballmuseum in Dortmund, wo zehn weitere Persönlichkeiten in die Hall of Fame des deutschen Fußballs aufgenommen wurden. Die Sendung wird am Mittwoch (23.20 Uhr) ausgestrahlt.

Anzeige

Hoeneß fühlte sich "sehr geehrt", dass er von seinem früheren Nationalmannschaftskollegen Berti Vogts gar erneut als nächster DFB-Präsident vorgeschlagen wurde ("Uli weiß genau, wie ein Präsident handeln muss"). Allerdings müsse laut Hoeneß an vorderster Front jemand sein, der "jung und dynamisch" ist.

Beim DFB hatte es nach dem Nazi-Vergleich des ehemaligen Präsidenten Fritz Keller gegen seinen Vize Rainer Koch ein Personal-Beben gegeben. Im Mai hatte Keller seinen Rücktritt offiziell vollzogen. Bis zur Neuwahl im kommenden Jahr soll der DFB von den ersten Vizepräsidenten Koch und Peter Peters geführt werden. Für die Zeit danach brachte Vogts Hoeneß ins Spiel. Hoeneß bringe alles mit, was ein DFB-Präsident braucht, um den deutschen Fußball in all seinen Facetten zu vertreten und zu führen. "Ganz egal wie alt, der Präsident steht über allem, es geht nur um die Qualität des Präsidenten", erklärte Vogts, der von 1990 bis 1998 die deutsche Nationalmannschaft trainierte, gegenüber der Rheinischen Post.