23. Mai 2020 / 20:21 Uhr

FC Bayern wackelt nur kurz: Franz Beckenbauer sieht deutlichen Sieg gegen Eintracht Frankfurt

FC Bayern wackelt nur kurz: Franz Beckenbauer sieht deutlichen Sieg gegen Eintracht Frankfurt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
An der Seite von Uli Hoeneß sah Franz Beckenbauer am Samstagabend einen deutlichen Sieg des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt.
An der Seite von Uli Hoeneß sah Franz Beckenbauer am Samstagabend einen deutlichen Sieg des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt. © Peter Schatz / Pool
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Der FC Bayern hat sich mit einem deutlichen Sieg gegen Eintracht Frankfurt auf das Bundesliga-Duell bei Borussia Dortmund eingestimmt. Ehrenpräsident Franz Beckenbauer sieht insgesamt sieben Tore.

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Im Gleichschritt in Richtung Top-Spiel: Drei Stunden, nachdem Verfolger Borussia Dortmund durch ein 2:0 beim VfL Wolfsburg vorgelegt hatte, zog Tabellenführer FC Bayern nach. Die Münchner bezwangen Eintracht Frankfurt am Samstagabend 5:2 (2:0) und festigten ihre Spitzenposition vor dem direkten Duell mit dem BVB am kommenden Dienstag. Leon Goretzka (17.), Thomas Müller (41.), Robert Lewandowski (46.) und Alphonso Davies (61.) sorgten mit ihren Treffern dafür, dass der deutsche Rekordmeister mit unverändert vier Punkten Vorsprung in das Kräftemessen bei den Dortmundern geht. Den fünften Bayern-Treffer erzielte der Frankfurter Doppeltorschütze Martin Hinteregger unfreiwillig per Eigentor (74.).

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Der sechste Bundesliga-Sieg in Serie war gleichzeitig der 14. Punktspiel-Erfolg für Bayern-Trainer Hansi Flick, der im Hinspiel gegen den BVB (4:0) erstmals bei einer Bundesliga-Partie als Verantwortlicher auf der Bayern-Bank saß. Zuvor hatte der ehemalige Assistent von Bundestrainer Joachim Löw den entlassenen Niko Kovac abgelöst. Dieser war nach einer empfindlichen Pleite von seinen Aufgaben entbunden worden - Bayern hatte 1:5 in Frankfurt verloren.

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Der FC Bayern München hat deutlich gegen Eintracht Frankfurt gewonnen. Alle Spieler hier in der Einzelkritik. ©

Hinteregger-Doppelpack schreckt Bayern

Von einer derartigen Gala-Vorstellung war die Eintracht am Samstag zunächst weit entfernt. Nationaltorhüter Manuel Neuer blieb in seinem ersten Spiel nach der Vertragsverlängerung bei den Bayern rund 50 Minuten lang fast beschäftigungslos. Seine Kollegen hatten die Gäste unter den Augen von Ehrenpräsidenten Franz Beckenbauer, der die Begegnung von der Tribüne aus verfolgte, komplett im Griff - um die Zügel dann jedoch schleifen zu lassen. Frankfurt bestrafte dies umgehend und kam durch einen Kopfball-Doppelpack von Hinteregger (52. und 55.) wie aus dem Nichts noch einmal heran.

Gerade in dieser Phase schien den Bayern der verletzte Thiago mit seinen ordnenden Gedanken in der Mittelfeldzentrale zu fehlen. Doch Bayern fand zu alter Stabilität zurück - auch dank Eintracht-Kapitän Gelson Fenandes. Der Schweizer legte Davies den Ball ebenso unfreiwillig wie unkontrolliert vor und der Kanadier verschaffte den Münchnern erneut einen vermeintlich beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung.

Frankfurt mit fünfter Bundesliga-Pleite in Folge

Aber die Eintracht, die nach der fünften Bundesliga-Niederlage in Folge etwaige Träume von Europa wohl beenden muss, gab sich weiterhin nicht geschlagen und hätte durch Mijat Gacinovic erneut verkürzen können. Neuer stellte sich dem Schuss des Serben jedoch erfolgreich in den Weg. Nach Hintereggers Eigentor war die Entscheidung dann endgültig gefallen.