10. Juni 2020 / 22:38 Uhr

Ivan Perisic und Robert Lewandowski schießen FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt ins Pokal-Finale

Ivan Perisic und Robert Lewandowski schießen FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt ins Pokal-Finale

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jubel über den Finaleinzug: FC Bayern schlägt Eintracht Frankfurt.
Jubel über den Finaleinzug: FC Bayern schlägt Eintracht Frankfurt. © Kai Pfaffenbach/dpa
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Titelverteidiger FC Bayern steht einmal mehr im Endspiel des DFB-Pokals. Die Münchner setzten sich in der Vorschlussrunde gegen Eintracht Frankfurt durch und treffen im Finale nun auf Bayer Leverkusen.

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Der FC Bayern steht zum 24. Mal in seiner Vereinsgeschichte im Endspiel des DFB-Pokals. Die Münchner, die den Wettbewerb bisher 19-mal gewannen, setzten sich im Halbfinale am Mittwochabend mit 2:1 (1:0) gegen Eintracht Frankfurt durch und treffen im Endspiel am 4. Juli im Berliner Olympiastadion nun auf Bayer Leverkusen. Die Werkself hatte den Viertligisten 1. FC Saarbrücken am Dienstag in der ersten Vorschlussrundenpartie mit 3:0 bezwungen. Die FCB-Tore gegen die Eintracht erzielten Ivan Perisic (14.) und Robert Lewandowski (74.). Für die Frankfurter war Danny da Costa erfolgreich (69.).

FC Bayern in Noten: Die Einzelkritik zum DFB-Pokal gegen Frankfurt

Feiern den Finaleinzug: Die Spieler des FC Bayern in der Einzelkritik. Zur Galerie
Feiern den Finaleinzug: Die Spieler des FC Bayern in der Einzelkritik. ©

Durch die Teilnahme am Endspiel können die Bayern auch weiterhin vom Triple träumen. In der Bundesliga kann der Klub die achte Meisterschaft in Serie schon am kommenden Samstag perfekt machen. In der Champions League, die wohl im August in Turnierform zu Ende gebracht werden soll, steht die Mannschaft von Trainer Hansi Flick nach dem 3:0 im Achtelfinal-Hinspiel beim FC Chelsea so gut wie sicher im Viertelfinale.

FC Bayern gegen Frankfurt zunächst klar besser

Am Mittwochabend entwickelte sich im ersten Durchgang ein Spiel auf ein Tor. Der FC Bayern setzte die Gäste von Beginn an stark unter Druck und erspielte sich eine große Chance nach der anderen. Nachdem Thomas Müller und Robert Lewandowski noch ohne Schussglück blieben, machte es Perisic besser. Nach einer Hereingabe von Müller kam der Kroate völlig frei und ohne Gegenspieler weit und breit zum Kopfball: 1:0. Persisic war nur in die Startelf gerückt, weil Serge Gnabry mit einer Rückenprellung ausgefallen war, erwies sich aber schnell als guter Ersatz.

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Frankfurt blieb auch in der Folgezeit mit den Bayern überfordert. Vieles erinnerte an die 2:5-Niederlage der Hessen in München vor gut zwei Wochen in der Bundesliga. Nur mit Glück ging es für das Team von Trainer Adi Hütter mit dem knappen Rückstand in die Kabine. Dort dürfte es vom Coach klare Ansagen gegeben haben. Denn: Die Eintracht kam stark verbessert aus der Pause und hielt nun mit. Der Ausgleich von da Costa war der Lohn. Die zuvor nachlassenden Bayern erhöhten umgehend wieder das Tempo.

VAR bestätigt Bayern-Siegtreffer

Auf die erneute Führung mussten die Münchner jedoch ein wenig warten. Zwar gelang Lewandowski nur fünf Minuten nach dem 1:1 das zweite Tor für den Titelverteidiger, allerdings wurde dem Treffer zunächst wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung verweigert. Erst nach der Überprüfung durch den Videoassistenten erhielten der Pole und seine Teamkollegen grünes Licht zum Jubeln.