06. Dezember 2019 / 13:52 Uhr

Bericht: FC Bayern nimmt Abstand von Transfer-Angebot für BVB-Flirt Haaland - wegen Robert Lewandowski

Bericht: FC Bayern nimmt Abstand von Transfer-Angebot für BVB-Flirt Haaland - wegen Robert Lewandowski

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Erling Haaland ist offenbar kein Transfer-Kandidat beim FC Bayern - das könnte dem BVB in die Karten spielen.
Erling Haaland ist offenbar kein Transfer-Kandidat beim FC Bayern - das könnte dem BVB in die Karten spielen. © imago images/GEPA pictures
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Der FC Bayern nimmt wohl keinen Transfer-Angriff auf Erling Haaland vor. Das Top-Talent von Red Bull Salzburg steht im Fokus vieler Spitzen-Klubs, unter anderem beim BVB. Einem Bericht zufolge gibt Bayern aber kein Angebot für Haaland ab - eine wichtige Rolle dabei spielt Robert Lewandowski.

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Das dürfte Borussia Dortmund freuen: Erling Haaland steht scheinbar nicht auf der Transfer-Wunschliste des FC Bayern. Dies berichten Sport Bild und Bild. Das Top-Talent von Red Bull Salzburg wird mit vielen europäischen Top-Klubs in Verbindung gebracht. Im Winter könnte der 19 Jahre alte Norweger den österreichischen Verein wohl für eine festgeschriebene Ablöse von 20 Millionen Euro verlassen - zuvor war stets von 30 Millionen Euro die Rede. Da BVB-Boss Hans-Joachim Watzke die Suche nach einem weiteren Mittelstürmer neben dem verletzungsanfälligen Paco Alcácer ausgerufen hat, könnte Dortmund zugreifen.

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Lewandowski zu starke Konkurrenz für Haaland

Von den Bayern haben die Schwarz-Gelben scheinbar keine konkurrierenden Angebote zu erwarten. Dem Bericht von Sport Bild und Bild zufolge nimmt der deutsche Rekordmeister bewusst keinen Transfer-Angriff auf Haaland vor. Der Shootingstar, der in 20 Pflichtspielen in dieser Saison schon 26 Tore erzielte - alleine neun (!) davon in der Champions League -, ist zwar schon länger auf dem Zettel der Bayern-Scouts. Aber: Für den FCB ist der Norweger derzeit keine Option, weil er als Back-up hinter Top-Star Robert Lewandowski kaum zu Einsätzen kommen würde. Dieses hohe Risiko will Bayern beim talentierten Haaland offenbar nicht eingehen.

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Der BVB indes dürfte nun erst recht eine Offensive wagen. Trainer Lucien Favre erklärte am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf (Samstag, 15.30 Uhr, Sky), was er sich von einem Mittelstürmer erhofft. "Er muss alles können, Pressing, mit der Mannschaft kombinieren, in die Tiefe laufen", stellte der Schweizer hohe Ansprüche an seinen Wunsch-Angreifer. Neben den Dortmundern soll auch Salzburg-Schwesterklub RB Leipzig an Haaland interessiert sein.

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Auf die Stärken des 1,94 Meter großen Stürmers angesprochen kam Gladbach-Coach Marco Rose, der das Offensiv-Juwel in der Rückrunde der Vorsaison als Coach bei Salzburg trainierte, regelrecht ins Schwärmen. Über die Stärken des 19-Jährigen sagt Rose: "Was ihn richtig stark macht ist, wie er als Typ tickt. Diese Willenskraft, diese Wucht, diese Torgefährlichkeit."

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Der Youngster sieht sich langfristig in der Premier League - wie sein Vater Alf-inge, der von 1997 bis 2000 bei Leeds United aktiv war. Dennoch kann sich der Norweger eine Zwischenstation vorstellen. Ob er diese in der Bundesliga einlegt, ist ungewiss - beim FC Bayern jedenfalls wird er vorerst nicht unterkommen. Sein Entdecker hatte ihm von einem Wechsel zum FCB ohnehin abgeraten. "Die taktischen Anforderungen bei Bayern und Liverpool wären aktuell noch zu hoch", sagte Alf Inge Berntsen, der Haaland in der Jugend neun Jahre lang bei Bryne FK trainierte, jüngst bei Spox und Goal.