20. September 2020 / 13:54 Uhr

Reise ins Corona-Risikogebiet: 2100 Fans wollen FC Bayern im Supercup gegen den FC Sevilla unterstützen

Reise ins Corona-Risikogebiet: 2100 Fans wollen FC Bayern im Supercup gegen den FC Sevilla unterstützen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wirbel vor dem Supercup-Spiel zwischen dem FC Bayern München und FC Sevilla. Die Stadt Budapest ist von der Bundesregierung zum Corona-Risikogebiet erklärt worden.
Wirbel vor dem Supercup-Spiel zwischen dem FC Bayern München und FC Sevilla. Die Stadt Budapest ist von der Bundesregierung zum Corona-Risikogebiet erklärt worden. © imago images/PuzzlePix/Montage
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Etwa 2100 Fans wollen den FC Bayern im Supercup am Donnerstag gegen den FC Sevilla im Stadion unterstützen - obwohl der Spielort Budapest als Corona-Risikogebiet eingestuft wird. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge erklärt das Prozedere vor der Reise.

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Rund 2100 Fans wollen den FC Bayern trotz der Einstufung von Budapest als Corona-Risikogebiet zum Supercup-Spiel gegen den FC Sevilla begleiten. Diese aktuelle Zahl nannte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge am Sonntag bei Sky90. "Vorgabe ist, dass diese Fans einen negativen Corona-Test haben", sagte der Vorstandsvorsitzende des Champions-League-Siegers. Die mitreisenden Anhänger können sich auf Initiative des Vereins an diesem Montag und Dienstag in der Münchner Arena testen lassen. Rummenigge ergänzte: "Wir hier in München sind aktuell auch ein Risikogebiet."

Bayern-Trainer Hansi Flick hat kein Verständnis für die Austragung der Partie gegen den Europa-League-Gewinner am Donnerstag (21.00 Uhr) in Ungarns Hauptstadt, nachdem diese vom Robert Koch-Institut zum Risikogebiet eingeordnet worden ist. "Es ist schon eine Sache, die man nicht ganz so versteht. Wir sind nicht diejenigen, die Entscheidungen treffen, die haben andere getroffen", sagte Flick mit Blick auf die Europäische Fußball-Union.

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Die UEFA hält bislang auch an ihren Plänen fest, in der Puskás Arena vor Zuschauern zu spielen. Die Stadionkapazität von 67.000 Zuschauern soll bis zu 30 Prozent ausgelastet werden. Beiden Klubs stehen jeweils rund 3000 Tickets zur Verfügung.