12. April 2022 / 21:49 Uhr

Pause in München: FC Bayern gegen Villarreal noch immer ohne Tor - Champions-League-Aus droht

Pause in München: FC Bayern gegen Villarreal noch immer ohne Tor - Champions-League-Aus droht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Bayern-Offensive um Thomas Müller blieb gegen Villarreal in den ersten 45 Minuten noch torlos.
Die Bayern-Offensive um Thomas Müller blieb gegen Villarreal in den ersten 45 Minuten noch torlos. © Getty Images
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Der FC Bayern ist in den ersten 45 Minuten des Viertelfinal-Rückspiels gegen den FC Villarreal spielbestimmend - große Chancen springen dennoch nicht heraus. Wird der Bann auch im zweiten Bann nicht gebrochen, ist die Königsklassen-Saison für die Münchner beendet.

Die geplante Aufholjagd des FC Bayern im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League stockt. Die Münchner präsentierten sich im ersten Durchgang gegen den FC Villarreal zwar dominant, entwickelten aber zu selten wirklich zwingende Torgefahr, um das 0:1 aus dem ersten Duell mit den Spaniern schon frühzeitig wettzumachen. Dabei war Trainer Julian Nagelsmann mit einer extrem mutigen Aufstellung ins Rennen gegangen. Mit Leroy Sané, Jamal Musiala, Kingsley Coman, Thomas Müller und Robert Lewandowski stellte der Coach gleich fünf Offensivkräfte in seine Startelf. Lewandowski und Müller bezeichnet Nagelsmann gar als "zwei mehr oder weniger echte Spitzen". Defensiv agierten die Münchner dafür mit einer Dreierkette.

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So suchte der deutsche Rekordmeister auch von Beginn an den Weg nach vorn, deutete seine Gefährlichkeit gegen Villarreals insgesamt stabile Abwehrformation aber allenfalls an. Nach elf Minuten kamen die Bayern dank einer harten Hereingabe von Sané erstmals in den Fünfmeterraum der Gäste, doch Schlussmann Geronimo Rulli entschärfte den Ball vor den heranrauschenden Profis der Münchner. In der Folge blieb der Bundesliga-Tabellenführer spielbestimmend, wirkte in den entscheidenden Aktionen aber zu ungenau. Villarreal beschränkte sich derweil auf die Defensive und suchte kaum eine Mal den Weg vor das Bayern-Tor. So hatte Musiala die beste Chance der ersten Hälfe. Der Kopfball des Youngsters landete aber in Rullis Armen (29.).

Eine gute Nachricht für alle Bayern-Fans gab es derweil vor dem Spiel. Vorstandsboss Oliver Kahn wies Spekulationen über einen sich abzeichnenden Lewandowski-Transfer zum FC Barcelona entschieden zurück. "Scheinbar gibt es einen Wettbewerb da draußen: Wer bringt die größte Nonsens-Geschichte über Robert Lewandowski", sagte der Klubchef bei Amazon Prime und schloss sogar aus, dass der Stürmer den Verein vor Vertragsende im Sommer 2023 verlassen werde: "Wir sind ja nicht verrückt und reden über einen Wechsel eines Spielers, der bei uns jede Saison zwischen 30 und 40 Tore macht. Das kann es glaube ich nicht sein."