23. August 2020 / 18:32 Uhr

Ex-Bayern-Star Robben richtet Final-Botschaft an Lewandowski: "... dann komm nach Groningen"

Ex-Bayern-Star Robben richtet Final-Botschaft an Lewandowski: "... dann komm nach Groningen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Arjen Robben wünscht sich Robert Lewandowski offenbar wieder als Mitspieler.
Arjen Robben wünscht sich Robert Lewandowski offenbar wieder als Mitspieler. © imago images/VI Images/Poolfoto (Montage)
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Vor dem Finale in der Champions League gegen Paris Saint-Germain am Sonntagabend haben einige ehemalige Bayern-Profis ihren Ex-Kollegen mit einer Video-Botschaft Mut zugesprochen. Arjen Robben forderte Robert Lewandowski gar auf, nach der Partie zu seinem neuen Klub Groningen zu kommen.

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Es gibt für Fußball-Profis kaum eine größere Bühne: Vor dem Champions-League-Finale am Sonntagabend gegen Paris Saint-Germain dürfte die Aufregung bei den Profis des FC Bayern München ein Maximum erreicht haben. Um ihren Nachfolgern im Bayern-Dress ein bisschen Anspannung zu nehmen, richteten sich vor der Partie zahlreiche FCB-Legenden in einer Video-Botschaft auf der Vereinshomepage an die Profis und sprachen ihnen Mut zu. Der Niederländer Arjen Robben ging allerdings gar noch eine Stufe weiter: Er versuchte, Top-Stürmer Robert Lewandowski zu seinem neuen Verein FC Groningen zu lotsen.

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Robben hängt in Groningen noch eine Comeback-Saison dran

"Jungs, vamos! Auf geht's! Holt das Ding nach München", motivierte der Holländer zunächst die Mannschaft. Dann fügte er – wohl nicht ohne Ironie – hinzu: "Und Lewy: Wir suchen noch einen Stürmer. Also schieß zwei Tore und dann kannst du rüberkommen nach Groningen."

Zum Verständnis: Nachdem Linksaußen Robben seine Karriere im vergangenen Sommer nach 309 Pflichtspielen für den FC Bayern beendet hatte, verkündete er im Juni das Comeback für eine Saison bei seinem Heimatklub FC Groningen. Für den Klub aus der holländischen Eredivisie stand er am Samstag schon wieder erstmals auf dem Platz: 455 Tage nach seinem Abschied aus München kam er rund eine halbe Stunde im Testspiel gegen den Zweitligisten Almere City zum Einsatz.



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Bei aller Überzeugungskraft von Robben: Die Wechsel-Aufforderung an Lewandowski war wohl nicht mehr als ein Scherz. Der Pole absolvierte im Bayern-Dress die vielleicht beste Saison seiner Karriere. Schon vor dem Finale stand er als klarer Torschützenkönig in der Königsklasse fest. In der Bundesliga schoss er in 31 Partien 34 Tore und kratzte damit zwischenzeitlich am 40-Tore-Rekord von Gerd Müller. Lewandowski gilt als Top-Favorit auf die Auszeichnung zum Weltfußballer – und hat in München noch bis 2023 Vertrag.