06. Januar 2019 / 10:02 Uhr

Franck Ribéry mit „sehr hoher Geldstrafe“ belegt – Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic: „Es ist ihm total entgleist“

Franck Ribéry mit „sehr hoher Geldstrafe“ belegt – Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic: „Es ist ihm total entgleist“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Was denkt Hasan Salihamidzic (r.) über den Ausraster von Franck Ribéry? Das verriet er am Sonntag. 
Was denkt Hasan Salihamidzic (r.) über den Ausraster von Franck Ribéry? Das verriet er am Sonntag.  © Imago-Montage
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Der FC Bayern hat Franck Ribéry nach dessen Twitter-Ausraster mit einer Geldstrafe belegt. Sportdirektor Hasan Salihamidzic missbilligte die Wortwahl des Franzosen, zeigte aber Verständnis dafür, dass sich der 35-Jährige persönlich verletzt fühlte.

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Nach dem vulgären Twitter-Ausbruch von Franck Ribéry hat Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic reagiert und die Konsequenzen für den Routinier verkündet. „Die Wortwahl kann der FC Bayern nicht akzeptieren“, sagte der Manager am Sonntag im Trainingslager in Doha, verwies auf die Vorbildfunktion des Spielers und sprach von einer „sehr hohen Geldstrafe“ für den 35 Jahre alten Offensivallrounder. Ribéry habe diese bereits akzeptiert. Zuvor hatte der Franzose an der morgendlichen Einheit der Bayern in Katar teilgenommen, präsentierte sich beim Warmlaufen an vorderster Front. Nach dem Training reckte er den Daumen in die Höhe und gab Autogramme.

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Nach vorn geprescht war Ribery auch am Vortag – verbal, über die sozialen Netzwerke und auf unflätige Art und Weise. Auslöser: Ribéry hatte während eines Dubai-Aufenthalts am vergangenen Mittwoch ein mit Gold ummanteltes Steak verspeist, ein Video von der Zubereitung des Fleisches ins Internet gestellt und daraufhin harte Kritik im Netz und von manchen Medien geerntet. Der Flügelspieler antwortete mit einer Schimpftirade in vulgärer Sprache und postete diese bei Twitter und Instagram. Unter anderem hieß es dabei: „Fi… eure Mütter, eure Großmütter und sogar euren Stammbaum.“

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Am Rande des Bayern-Spiels gegen Leverkusen leistete sich Franck Ribéry erneut einen Ausrutscher. Der Franzose attackierte einen Fotografen. Der SPORTBUZZER hat die Reaktionen der internationalen Presse zusammengestellt. ©
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Salihamidzic zeigt Verständnis für Ribéry

Salihamidzic zeigte bei seiner Stellungnahme durchaus Verständnis dafür, dass sich Ribéry persönlich verletzt fühlte: „Franck wurde aufs Übelste beschimpft und beleidigt. Nicht nur er, sondern auch seine hochschwangere Frau und seine Familie wurden angegriffen. Auch seine Mutter, die gerade operiert wurde. Er hat sich gewehrt und seine Familie verteidigt, dazu hat er jedes Recht.“ Allerdings betonte der Manager auch: „Leider ist es ihm in einem Punkt total entgleist. Er hat Worte benutzt, die wir als FC Bayern nicht akzeptieren können. Ich habe lange mit ihm gesprochen und ihm mitgeteilt, dass er eine sehr hohe Geldstrafe bekommen wird. Und die hat er auch akzeptiert.“ Über die Höhe der Sanktion machte der Klub keine Angaben.

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Ribéry-Vertrag bei Bayern läuft zum Saisonende aus

Schon am Samstagabend hatte sich der FC Bayern kurz zu dem Vorfäll geäußert und den Wutanfall von Ribéry, der im vergangenen Jahr bereits einen Journalisten geschlagen und einen Fotografen angegangen hatte, zumindest in der Wortwahl missbilligt. Insgesamt sei dies jedoch eine „private Angelegenheit“, war ein Sprecher des Vereins vom SID zitiert worden. Zudem verwies der Klub auch am Sonntag noch einmal darauf, dass Ribéry das Goldsteak nicht selbst bezahlt habe. „Er wurde eingeladen“, betonte Salihamidzic. Ribéry steht in München noch bis zum kommenden Sommer unter Vertrag und hofft darauf, über das Saisonende hinaus bei den Bayern zu bleiben.

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