22. Dezember 2018 / 20:57 Uhr

FC-Bayern-Star Franck Ribéry äußert sich zur eigenen Zukunft

FC-Bayern-Star Franck Ribéry äußert sich zur eigenen Zukunft

Robert Hiersemann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der Vertrag von Bayern-Star Franck Ribéry läuft im Sommer aus. 
Der Vertrag von Bayern-Star Franck Ribéry läuft im Sommer aus.  © dpa
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Der 35-jährige Franzose schoss den FC Bayern zum Erfolg in Frankfurt. Nach der Partie äußerte er sich zu seiner eigenen sportlichen Zukunft und stärkte Trainer Niko Kovac den Rücken. 

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Er war der große Matchwinner zum Jahresabschluss: Der Franzose Franck Ribéry schoss beim 3:0-Sieg des FC Bayern München am Samstagabend in Frankfurt zwei Tore und zeigte auch sonst eine bärenstarke Leistung. Doch eine Frage bleibt: Wie geht es mit dem 35-Jährigen nach dieser Saison weiter? Sein Vertrag läuft im Sommer aus.

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Ribéry: „Ich genieße es, habe Spaß“

Nach der Partie äußerte er sich genau dazu. „Das ist eine schwere Frage zu meiner Situation. Ich arbeite, habe keine Verletzung gehabt“, erklärte Ribéry gegenüber Sky: „Ich hoffe, das ist nach dem Urlaub wieder gleich. Ich genieße es, habe Spaß.“ Dann fragte Reporter Sebastian Hellmann ihn: Haben Sie noch Lust ein Jahr auf den FC Bayern? „Ja, natürlich. Die Bayern sind in mir, es sind noch fünf Monate.“

Auch Trainer Niko Kovac äußerte sich nach der Partie zur Ribéry-Leistung: „Die letzten Spiele waren das, was den FC Bayern ausmacht. Ich möchte den Franck loben. Das hat er klasse gemacht. Schade, dass er 36 ist (lacht).“ Korrektur: Ribéry ist 35.

Vorstandsboss Karl-Heinz-Rummenigge flachste nach der Partie: „Franck hat gerade in der Kabine schon gesagt, dass er seinen Vertrag um ein Jahr verlängert.“ (lacht)


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Doch richtig ist: Der deutsche Rekordmeister beendete die Hinserie versöhnlich. Nach 17 Spieltagen steht man nur noch sechs Punkte hinter Tabellenführer Borussia Dortmund. Der Titel scheint wieder möglich. „Wir hatten eine komplizierte Phase, doch wir haben gut reagiert“, findet Ribéry: „Die Atmosphäre ist wieder besser, ich freue mich. Ich gebe 100 Prozent von dem, was ich habe. Ich bin fast zwölf Jahre hier, das ist meine Mentalität.“

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Kovac „war nicht alleine schuld“

Den noch vor wenigen Wochen stark in der Kritik stehenden Cheftrainer Niko Kovac nahm er zudem in Schutz: „Er war nicht alleine schuld. Wir Spieler mussten reagieren. Ich habe immer zum Trainer gesagt, dass wir hier zusammen sind und weiter so machen. Jetzt sind wir noch sechs Punkte hinter Dortmund. Dortmund macht es gut, doch wir sind da. Ich hoffe, Bayern wird Meister.“

Kämpferische Worte zum Jahresabschluss.