20. Januar 2019 / 12:34 Uhr

FC Bayern: Salihamidzic spricht über die Zukunft von Oliver Kahn und Callum Hudson-Odoi

FC Bayern: Salihamidzic spricht über die Zukunft von Oliver Kahn und Callum Hudson-Odoi

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hasan Salihamidzic kann sich sowohl Oliver Kahn (r.) als auch Callum Hudson-Odoi sehr gut beim FC Bayern München vorstellen.
Hasan Salihamidzic kann sich sowohl Oliver Kahn (r.) als auch Callum Hudson-Odoi sehr gut beim FC Bayern München vorstellen. © imago/MIS/Getty
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Wird Oliver Kahn Nachfolger von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge beim FC Bayern? Kommt Chelsea-Juwel Callum Hudson-Odoi zum Rekordmeister? Und was wird aus James Rodríguez? FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic bezog im ZDF zu einigen Fragen Stellung.

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Sportdirektor Hasan Salihamidzic steht einer Zukunft mit Oliver Kahn beim FC Bayern München unter klaren Voraussetzungen offen gegenüber. „Ich würde gern mit ihm im Anzug noch mal die Champions League gewinnen“, sagte Salihamidzic im ZDF. Kahn gilt als Kandidat für die Nachfolge von Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandschef des FCB. „Ich nehme diese Diskussion wahr, habe mich in diese Diskussion bisher nicht eingebracht. Aber ich kann es nicht ändern, dass diese Diskussion geführt wird“, sagte der 49 Jahre alte frühere Torhüter.

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Rummenigge, seit 2002 Vorstandsvorsitzender beim deutschen Fußballmeister, hatte im Dezember seinen Vertrag um weitere zwei Jahre bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. „Oliver Kahn kommt dann infrage, wenn Karl-Heinz aufhören sollte. Und bis dahin werden wir uns in Ruhe gedulden und ihn warmhalten“, hatte Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender Uli Hoeneß vor mehreren Wochen mit Blick auf die Zukunft dieses Führungspostens gesagt.

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Salihamidzic spricht über Transferfortschritt bei Callum Hudson-Odoi

Kahn hält sich zurück und sagte zu dem Thema bislang „gar nichts“, wie er im Rahmen des 3:1-Sieges der Bayern in Hoffenheim betonte. Salihamidzic hatte zuletzt wiederholt erklärt, dass er nicht unter einem Sportvorstand Kahn, aber auch unter keinem anderen Sportvorstand als Sportdirektor arbeiten werde. Er selbst liebäugelt mit einem Platz im Vorstand irgendwann. Für den Posten des Sportvorstands ist der frühere Welttorhüter bei den Münchnern ohnehin nicht im Gespräch. 2001 feierten Salihamidzic und Kahn als Spieler zusammen den Königsklassen-Triumph.



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Bei weiteren Wintertransfers der Münchner nach dem Zugang von Alphonso Davies zeigte sich Salihamidzic zurückhaltend. „Abwarten“, sagte der Sportdirektor. Ein Wechsel von Lucas Hernández (Atlético Madrid) im Januar „ist unrealistisch“. Mehr scheint beim englischen U19-Nationalspieler Callum Hudson-Odoi (FC Chelsea) möglich. „Wir haben sehr gute, vernünftige Gespräche mit Chelsea geführt“, berichtete der 42-Jährige. „Wir warten ab.“ Die Münchner haben Chelsea für Hudson-Odoi mindestens 30 Millionen Euro geboten. 42 Millionen Euro würde eine feste Verpflichtung von Leihspieler James Rodríguez (Real Madrid) kosten. „Wir haben Zeit“, sagte Salihamidzic. James spielt seit dem Sommer 2017 für die Münchner, liebäugelt aber mit einer Rückkehr zu Real.

Beim Rekordmeister steht ein Umbruch bevor: Der FCB hat sich für die kommende Saison bereits mit Stuttgarts Innenverteidiger Benjamin Pavard verstärkt. Außerdem soll Abwehr-Allrounder Lucas Hernández ein Thema an der Säbener Straße sein. Mit Rafinha und Arjen Robben stehen zwei Abgänge bereits fest, auf der Kippe stehen Stars wie Jérôme Boateng, Javi Martínez und Franck Ribéry, den Salihamidzic aber nach dem Karriereende im Verein halten will.


Hier abstimmen: Wäre Kahn der richtige Mann für den FCB?

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