08. Februar 2020 / 23:03 Uhr

Neuer Bayern-Präsident Herbert Hainer: Diese Bitte hatte ich an Hansi Flick

Neuer Bayern-Präsident Herbert Hainer: Diese Bitte hatte ich an Hansi Flick

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Herbert Hainer (l.) hatte bei seinem Antritt eine Bitte an Bayern-Trainer Hansi Flick.
Herbert Hainer (l.) hatte bei seinem Antritt eine Bitte an Bayern-Trainer Hansi Flick. © imago images/Jan Huebner
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Bleibt Hansi Flick Trainer des FC Bayern? Der 54-Jährige hat nach erfolgreichen Wochen extrem gute Karten auf einen neuen Vertrag. Offenbar hat ihn ein frommer Wunsch von FCB-Präsident Herbert Hainer ganz besonders motiviert.

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Am Sonntag hat der FC Bayern München bereits die Möglichkeit, für eine (kleine) Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft zu sorgen. Der Tabellenführer der Bundesliga trifft in der Allianz Arena auf Verfolger RB Leipzig - und kann mit einem Sieg im besten Fall drei Punkte Vorsprung zwischen sich und die nächsten Teams bringen. Verliert Borussia Mönchengladbach zuvor das Derby gegen den 1. FC Köln, dann könnten es sogar vier Zähler werden.

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Und wer glaubt nach den jüngsten Leistungen des FCB ernsthaft daran, dass sich die Mannschaft von Trainer Hansi Flick den Titel noch nehmen lässt? Zwar ist die Bundesliga deutlich enger als noch in den Jahren zuvor, die Münchner wirken zuletzt aber stark und gefestigt wie lange nicht mehr. Seit Flick den Job im November von Niko Kovac übernahm, konnte er im Schnitt 2,57 Punkte pro Spiel sammeln - eine überragende Quote.

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Hainer: "Irgendwann wird es passieren, dass wir mal nicht Meister werden"

Bayern-Präsident Herbert Hainer hatte den 54-Jährigen mit einer ganz bestimmten Bitte motiviert, wie er nun in der Bild am Sonntag verriet: "Irgendwann wird es passieren, dass wir mal nicht Meister werden. Dennoch ist genau das der Anspruch und die Motivation für alle beim FC Bayern", erklärte der Nachfolger von FCB-Legende Uli Hoeneß. "Zudem habe ich Hansi Flick gesagt: 'Tu mir das nicht an, dass wir in meiner ersten Saison als Präsident nicht Meister werden.'" Ein frommer Wunsch, der offenbar wirkt: unter Flick haben die Münchner sich von Rang fünf auf den ersten Platz verbessert und aus 14 Spielen zwölf Siege geholt.

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Längst gilt Flick als Favorit darauf, auch langfristig Trainer des FCB zu bleiben. Hainer stellt ihm das auch durchaus in Aussicht: "Hansi weiß natürlich, dass es beim FC Bayern darum geht, Spiele und Titel zu gewinnen. Aber wir haben ja schon mehrmals betont, dass wir uns vorstellen können, mit Hansi Flick weiterzumachen. Wir wollen zunächst noch abwarten, aber alles, was wir bisher sehen, ist hervorragend. Zu gegebener Zeit werden die Sportverantwortlichen alles analysieren und gemeinsam mit uns die Entscheidung treffen."

Hainer ersetzte Mitte November Uli Hoeneß als Präsident, der auf eigenen Wunsch aus dem Amt schied. Der ehemalige Geschäftsführer von Adidas ersetzte den Ex-Profi Anfang Dezember auch als Vorsitzender des Aufsichtsrates. Der 65-Jährige hatte zuvor von 2003 bis 2019 als stellvertretender Vorsitzender dem Kontrollgremium angehört.

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