21. Januar 2022 / 15:59 Uhr

Zahlreiche Rückkehrer gegen Hertha BSC: Bayern-Trainer Julian Nagelsmann gibt Kader-Update

Zahlreiche Rückkehrer gegen Hertha BSC: Bayern-Trainer Julian Nagelsmann gibt Kader-Update

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Julian Nagelsmann kann gegen Hertha wieder auf einen deutlich größeren Bayern-Kader zurückgreifen.
Julian Nagelsmann kann gegen Hertha wieder auf einen deutlich größeren Bayern-Kader zurückgreifen. © Getty Images
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Nach den Corona-bedingt chaotischen Wochen zum Jahresstart kehrt beim FC Bayern allmählich wieder Ruhe ein. Der Kader, auf den Trainer Julian Nagelsmann am Wochenende gegen Hertha BSC zurückgreifen kann, füllt sich nach den überstandenen Corona-Infektionen zahlreicher Stammspieler. 

Julian Nagelsmann kann in der Bundesliga gegen Hertha BSC zwar noch nicht wieder aus dem vollen Schöpfen, doch der Kader, den der Trainer des FC Bayern zur Verfügung haben wird, ist nach überstandener Corona-Quarantäne zahlreicher Stammspieler wieder deutlich größer als in den vergangenen Wochen. Neben dem wegen einer Herzmuskelentzündung länger ausfallenden Alphonso Davies werden am Sonntag die angeschlagenen Leon Goretzka und Josip Stanisic sowie die Afrika-Cup-Fahrer Eric-Maxim Choupo-Moting und Bouna Sarr zurückkehren.

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Mit Manuel Neuer, Lucas Hernández, Leroy Sané, Dayot Upamecano, Tanguy Nianzou, Alphonso Davies, Kingsley Coman, Corentin Tolisso, Omar Richards hatten sich zu Jahresbeginn zwischenzeitlich neun Profis des Rekordmeisters in Quarantäne befunden.

Ein Fragezeichen steht noch hinter den Einsätzen von Tolisso und Sané, die unter der Woche nicht immer voll trainieren konnten. "Das werden wir morgen alles entscheiden im Abschlusstraining in wie weit da eine Gefahr besteht, aber aktuell sehe ich jetzt keine", sagte Nagelsmann am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Ein Ausfall von Manuel Neuer droht dagegen nicht. Der Stammtorhüter hatte am Freitag nicht mit der Mannschaft trainiert. Nagelsmann erklärte, dass man ihm aus Gründen der Belastungssteuerung freigegeben habe.

Eine Rückkehr von Joshua Kimmich ins zentrale Mittelfeld ließ der Trainer des Tabellenführers derweil noch offen. "Ich mag es auch sehr gern, wenn er rechts spielt", sagte er über den Nationalspieler, der am vergangen Spieltag wegen der angespannten Personallage auf der Position des Rechtsverteidigers ausgeholfen hatte.

Diese Entscheidung hänge von der taktischen Ausrichtung und der Fitness der etatmäßigen Verteidiger ab. "Wenn alles normal ist, wird es eher Richtung Sechs gehen, aber das ist noch nicht hundertprozentig sicher", erklärte Nagelsmann. "Ich sehe ihn auf beiden Positionen gerne. Wichtig ist, dass wir ihn sehen und dass er nicht weg ist wie die zehn Wochen zuvor. Es ist relativ egal von seiner Qualität, ob er innen oder außen spielt. Er hat überall einen großen Einfluss."