06. November 2019 / 12:48 Uhr

FC Bayern: Uli Hoeneß hält sich nach Kovac-Aus offenbar aus Trainer-Suche raus

FC Bayern: Uli Hoeneß hält sich nach Kovac-Aus offenbar aus Trainer-Suche raus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Karl-Heinz Rummenigge (l), Hasan Salihamidzic (m) und Uli Hoeneß (r) stehen beim FC Bayern in der Verantwortung.
Uli Hoeneß will die Trainer-Findung Rummenigge und Salihamidzic überlassen. © imago/monatge
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Wenn es um einen neuen Trainer beim FC Bayern München ging, führte jahrelang kein Weg an Uli Hoeneß vorbei. Doch das soll sich nun ändern. Der Noch-Präsident des Rekordmeisters will laut eines Medienberichts bei der Suche nach einem Kovac-Nachfolger nicht mit entscheiden. 

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Seit 40 Jahren hat er die Geschicke an der Säbener Straße mitbestimmt: Uli Hoeneß. Doch ausgerechnet jetzt, wo die Frage nach dem Nachfolger von Niko Kovac so spannend wie nie zu sein scheint, will sich der Präsident aus der Trainer-Frage offenbar raushalten. Das berichtet die SportBild. Hoeneß habe demnach beschlossen, "dass Rummenigge und Salihamidzic alleine die Trainer-Findung regeln sollen." Gleichzeitig sollen sie aber auch dafür gerade stehen, falls die Wahl auf den Falschen fällt.

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Dabei war es für viele Jahre ein ungeschriebenes Gesetz: Über einen neuen Bayern-Trainer entscheiden Rummenigge, Hoeneß und der jeweilige Sportdirektor. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sagte am Montag noch: "Auch in Zukunft werden Uli, Hasan und ich in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat wichtige Entscheidungen gemeinsam diskutieren und beschließen." Doch ein Aspekt scheint sich daran jetzt geändert zu haben. Hoeneß, der am 15. November seinen Posten als Präsidenten und Aufsichtsratschef aufgibt, will sich bei der Suche nach einem geeigneten Kovac-Nachfolger raushalten. In Zukunft werde er als einfaches Mitglied des Aufsichtsrates nur zusammen mit dem Gremium über die Vorschläge des Vorstandes entscheiden.

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Nach dem Aus von Kovac am Sonntag wurden viele Namen als mögliche Bayern-Trainer gehandelt. Massimiliano Allegri, Arsène Wenger oder auch José Mourinho könnten als Nachfolger in Frage kommen. Den Platz auf der Bayernbank definitiv nicht einnehmen, wird Ralf Rangnick. Das gab sein Berater am Mittwoch bekannt. Zuvor hatten bereits Ajax-Coach Erik ten Hag und PSG-Trainer Thomas Tuchel die Arbeit beim Rekordmeister ausgeschlossen. Wenger hat hingegen bereits sein Interesse an dem Job bekundet.

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Für die kommenden zwei Spiele - am Mittwochabend gegen Piräus und am Samstag gegen Dortmund - wird Hansi Flick zunächst als Interimscoach an der Linie stehen. Wie es dann weiter geht, entscheiden die Bayern-Bosse - aber wohl ohne Uli Hoeneß.

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