07. Mai 2022 / 09:01 Uhr

Langeweile in der Bundesliga? Bayern-Boss Kahn: "Für die Spannung muss die Konkurrenz sorgen"

Langeweile in der Bundesliga? Bayern-Boss Kahn: "Für die Spannung muss die Konkurrenz sorgen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Vorstandschef Oliver Kahn hätte nach eigenen Angaben nichts gegen ein spannenderes Meisterrennen in der Bundesliga.
Bayern-Vorstandschef Oliver Kahn hätte nach eigenen Angaben nichts gegen ein spannenderes Meisterrennen in der Bundesliga. © IMAGO/Markus Fischer/Passion2Press
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Vorstandschef Oliver Kahn vom FC Bayern hätte nach eigener Aussage nichts gegen ein spannenderes Meisterrennen in der Bundesliga. "Doch für die Spannung muss die Konkurrenz sorgen", nahm Kahn gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" Vereine wie den BVB oder RB Leipzig in die Pflicht.

Bayern-Boss Oliver Kahn wünscht sich mehr Spannung in der Bundesliga, sieht aber die Verfolger in der Pflicht. „Wir haben nichts gegen ein Titelrennen mit viel Spannung. Im Gegenteil“, sagte der Vorstandschef des FC Bayern München der Süddeutschen Zeitung. Er fügte an: „Aber am Ende mit einem deutschen Meister FC Bayern!“

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Der ehemalige Torwart des Rekordmeisters sagte weiter: „Natürlich weiß ich, dass sich alle Nicht-Bayern-Fans mehr Spannung im Kampf um die Meisterschaft wünschen. Doch für die Spannung muss die Konkurrenz sorgen. Vereine wie Borussia Dortmund, RB Leipzig oder Bayer Leverkusen werden alles daransetzen, uns von Platz eins zu verdrängen – und wir werden alles daransetzen, damit ihnen das nicht gelingt.“ Die Bayern sind in dieser Saison zum zehnten Mal in Folge Meister geworden. An diesem Sonntag erhalten die Münchener nach dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (17.30 Uhr, live bei DAZN / [Anzeige]) erneut die Meisterschale.

Michael Zorc, Sportdirektor beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund, sagte: „Es mag komisch klingen, aber es ist ein Nachteil, wenn man ständig mit der Erwartungshaltung zu tun hat, dass wir als BVB doch gefälligst die Bayern zu stoppen hätten.“ Sein Klub werde zwar „meistens Zweiter – und trotzdem wird dir an allen Ecken suggeriert, du wärst gescheitert. Das ist eine Falle, in die wir uns haben manövrieren lassen.“