27. März 2020 / 10:59 Uhr

Kai Havertz oder Leroy Sané? Dietmar Hamann: Zu diesem Transfer würde ich dem FC Bayern raten

Kai Havertz oder Leroy Sané? Dietmar Hamann: Zu diesem Transfer würde ich dem FC Bayern raten

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kai Havertz oder Leroy Sané beim FC Bayern? Dietmar Hamann hätte eine Präferenz.
Kai Havertz oder Leroy Sané beim FC Bayern? Dietmar Hamann hätte eine Präferenz. © imago images/Montage
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Muss der FC Bayern sich wegen der Corona-Krise für einen seiner Wunschspieler entscheiden? Für Dietmar Hamann steht fest: Der FCB sollte alles versuchen, um Leverkusens Juwel Kai Havertz zu bekommen - auch, wenn man deshalb auf Leroy Sané verzichten muss.

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Die Corona-Krise hat den Fußball vor gewaltige Herausforderungen gestellt. Wie soll man umgehen mit einer Situation, die es noch nie zuvor gegeben hat? Auch der FC Bayern München muss sich umstellen: die Münchner hatten für den kommenden Sommer eine große Transfer-Offensive geplant, wollten den eigenen Kader grundlegend neu strukturieren und viel Geld ausgeben. Top-Kandidaten: Kai Havertz und Leroy Sané. Nun könnte nur einer von beiden kommen - doch wer? Der frühere Bayern-Profi Dietmar Hamann hat dem FCB dazu geraten, voll auf den Leverkusener zu setzen.

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Hintergrund: Die beiden Nationalspieler werden seit Monaten gehandelt. Sané galt schon im vergangenen Sommer als designierter Neuzugang, verletzte sich dann aber schwer. Genau wie Havertz würde er wohl um die 100 Millionen Euro kosten. Das war der Stand vor der Corona-Krise. Noch ist unbekannt, wie drastisch sich das Virus, an dem weltweit schon über 500.000 Menschen erkrankt sind, auf den Transfermarkt auswirken wird. Klar scheint jedoch, dass der FCB wohl Prioritäten setzen und sich für eines seiner Transferziele entscheiden muss.

Dietmar Hamann: "Kai Havertz ist das größte deutsche Talent"

Die Frage könnte also lauten: Havertz oder Sané? Hamann hätte da eine klare Meinung. "Wenn ich die Wahl zwischen Leroy Sané und Kai Havertz hätte, dann würde ich immer Havertz nehmen", sagte der Ex-Nationalspieler der Münchner Abendzeitung. Der offensive Mittelfeldspieler sollte Bayer Leverkusen eigentlich im Sommer verlassen, Trainer Peter Bosz nannte als Ablöse eine Summe jenseits der 100 Millionen. Möglich ist, dass die Werkself wegen der Corona-Krise weniger Geld für das 20-jährige Supertalent des deutschen Fußballs veranschlagen muss.

Für Hamann wäre Havertz die klare Nummer 1: "Er ist das größte deutsche Talent." Von einem erneuten Vorstoß bei Sané hatte der Sky-Experte den Münchnern schon im Februar abgeraten. Nicht nur der im August erlittene Kreuzbandriss bereitet Hamann Sorgen, sondern auch die Tatsache, dass Sané vor seiner Verletzung nicht mehr gesetzt war. "Bei Sané habe ich meine Zweifel. Wenn ein Trainer wie Pep Guardiola, der als einer der Besten seiner Zunft weltweit gilt, solch einen Spieler mit diesem Talent nicht mehr in seinen Reihen haben will, würden bei mir die Alarmglocken schrillen."

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Sané, der 2016 vom FC Schalke 04 ins Etihad Stadium gewechselt war, bestritt für die Citizens bislang 134 Spiele, in denen er 39 Tore schoss und 45 weitere Treffer vorbereitete. Sein Vertrag läuft 2021 aus, Gespräche über eine Verlängerung waren schon im vergangenen Jahr ins Stocken geraten, was die Bayern-Offerte überhaupt erst ermöglichte. Inzwischen sollen auch Klubs aus Spanien interessiert sein. Havertz' Vertrag in Leverkusen läuft erst 2022 aus, für ihn interessieren sich auch andere Schwergewichte wie Manchester United oder der FC Liverpool.

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