30. Juli 2019 / 22:53 Uhr

Karl-Heinz Rummenigge kritisiert Kovac-Aussage zu Leroy Sané - FCB-Trainer reagiert

Karl-Heinz Rummenigge kritisiert Kovac-Aussage zu Leroy Sané - FCB-Trainer reagiert

Roman Gerth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Vorstoß von Trainer Niko Kovac (links) zum Transfer-Poker um Leroy Sané hat Bayerns Vorstandboss Karl-Heinz Rummenigge nicht gefallen.
Der Vorstoß von Trainer Niko Kovac (links) zum Transfer-Poker um Leroy Sané hat Bayerns Vorstandboss Karl-Heinz Rummenigge "nicht gefallen". © imago images / Sven Simon
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Niko Kovac hat sich zuletzt offensiv optimistisch zum Transfer-Theater um Leroy Sané geäußert. Damit befeuerte er die Spekulationen um einen Wechsel des Nationalspielers zum FC Bayern. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ist mit dem Vorstoß seines Trainers nicht einverstanden.

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Die Vorgabe des Vorstandsvorsitzenden Kar-Heinz Rummenigge war klar: die Verantwortlichen des FC Bayern sollen keine Wasserstandsmeldungen über mögliche neue Transfers mehr abgeben. Doch Trainer Niko Kovac hat diese Richtlinie jüngst im Interview mit dem ZDF gebrochen - und sich dort "sehr zuversichtlich" zum Transfer-Theater um Leroy Sané geäußert. „Leroy ist ein toller Fußballer. Den möchten wir. Unsere Vereinsführung ist dort sehr engagiert hinten dran. Ich gehe davon aus, dass wir ihn bekommen können", sagte der Kroate.

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FC Bayern "arbeitet nach bestem Wissen und Gewissen"

Bayern Vostandsboss Rummenigge äußerte am Dienstagabend vor dem Spiel im Audi Cup gegen Fenerbahce Istanbul (6:1) seinen Unmut über Kovac Vorstoß. "Mir hat die Aussage nicht gefallen, da mach ich keinen Hehl draus", sagte Rummenigge im Gespräch mit ZDF-Moderator Jochen Breyer. Stattdessen relativierte er die Verhandlungen mit Manchester City. "Wir haben ein gutes Verhältnis. Ich möchte noch einmal daran erinnern, dass der Spieler dort noch unter Vertrag steht. Weder optimistische noch pessimistische Aussagen werden da helfen", erklärte der FCB-Boss.

Kovac hatte sich unmittelbar nach dem Sieg gegen Fenerbahce einsichtig gezeigt. "Ich habe bereits mit Pep (Guardiola, Trainer von Manchester City, d. Red.) telefoniert und mich bei ihm entschuldigt", sagte der Kroate im ZDF und fügte hinzu: "Ich war da zu offensiv und werde mich künftig mit Äußerungen dazu zurückhalten."

Rummenigge bat im Rahmen der Transfer-Bemühungen des FC Bayern darum, "etwas Geduld" zu haben. "Ich will da keine große Aussage machen. Wir arbeiten nach bestem Wissen und Gewissen auf dem Transfermarkt", sagte der 63-Jährige. "Der Transfermarkt ist teuer und schwierig geworden. Transfersummen über 100 Millionen sind nichts Außergewöhnliches mehr."

Ob der deutsche Rekordmeister selbst einen Spieler in dieser Preis-Dimension verpflichten wird, wollte Rummenigge im ZDF "weder bejahen noch vereinen. Qualität kostet Geld, das gilt auch für den FC Bayern".

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Rummenigge: Kein neuer Stand bei Boateng

Auch in Bezug auf mögliche Abgänge äußerte sich Rummenigge sehr defensiv. Zur Personalie Jérome Boateng sagte er: "Grundsätzlich hat er das gut gemacht auf der Amerika-Tour. Wir haben Gespräche mit ihm geführt. Es ist alles noch möglich." Vor allem das aktuelle Auftreten des von Joachim Löw ausgebooteten Nationalspielers lobte Rummenigge rneut. "Er hat auf der Amerika-Reise einige Pluspunkte gesammelt", meinte er.

Eine klare Ansage schickte Rummenigge - trotz der Schwierigkeiten der Münchner auf dem Transfermarkt - in Richtung Borussia Dortmund. "Die deutsche Meisterschaft wird auch in diesem Jar nur über Bayern München gehen", sagte der Vorstandsboss des amtierenden Titelträgers. Die Rückkehr von Mats Hummels zum BVB sieht er dabei als guten Deal für die Bayern an - und nicht als Gefahr. "Das Geld, das geflossen ist, ist gutes Geld und für einen 31-Jährigen durchaus akzeptabel", sagte Rummenigge.

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