23. Februar 2021 / 22:53 Uhr

CL kompakt: Bayern stürmt mit Musiala-Rekord in Richtung Viertelfinale - Tuchel siegt mit Chelsea

CL kompakt: Bayern stürmt mit Musiala-Rekord in Richtung Viertelfinale - Tuchel siegt mit Chelsea

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern München um Leroy Sané (links) und Youngster Jamal Musiala (Mitte) jubelt über den Glanz-Sieg gegen Lazio Rom. Auch Thomas Tuchel (Kreis) hat gut lachen: Sein FC Chelsea gewann bei Atlético Madrid.
Der FC Bayern München um Leroy Sané (links) und Youngster Jamal Musiala (Mitte) jubelt über den Glanz-Sieg gegen Lazio Rom. Auch Thomas Tuchel (Kreis) hat gut lachen: Sein FC Chelsea gewann bei Atlético Madrid. © IMAGO/ULMER Pressebildagentur/PA Images
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Der FC Bayern lässt Lazio Rom im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League kaum eine Chance. Youngster Jamal Musiala glänzt dabei als Torschütze. Auch der FC Chelsea um Thomas Tuchel hat nach einem Sieg gegen Atlético Madrid gute Chancen auf das Weiterkommen.

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Lazio Rom - FC Bayern 1:4 (0:3)

Der FC Bayern kann in der Champions League schon so gut wie sicher für das Viertelfinale planen. Der Titelverteidiger kam am Dienstagabend zu einem souveränen 4:1 (3:0) bei Lazio Rom und läuft vor dem zweiten Duell mit den Italienern am 17. März in der heimischen Allianz Arena wohl nur noch theoretisch Gefahr, das Weiterkommen zu verpassen. Robert Lewandowski mit seinem 32. Pflichtspiel-Tor der laufenden Saison brachte die Münchner schon nach neun Minuten in Führung. Durch seinen Treffer schraubte der Pole sein Königsklassen-Konto auf 72, zog an Raul vorbei und ist nun alleiniger Dritter in der ewigen Torschützenliste des Wettbewerbs.

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Anschließend hatte Jamal Musiala seinen großen Auftritt. Das Top-Talent, das mit Blick auf Nationalmannschafts-Einsätze von Deutschland und England intensiv umworben wird, sorgte für das 2:0 und trug sich in die Bayern-Geschichtsbücher ein. Mit 17 Jahren und 363 Tagen löste er Samuel Kuffour als jüngsten Königsklassen-Torschützen der Münchner Vereinshistorie ab. Noch vor dem Seitenwechsel gelang Leroy Sané das 3:0 (42.), ein Eigentor von Francesco Acerbi sorgte unmittelbar nach der Pause für den vierten Treffer des deutschen Rekordmeisters (46.). Lazio, das über weite Strecken überfordert wirkte, konnte durch Joaquin Correa zumindest ein kleines Erfolgserlebnis verbuchen (49.).

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Die Bayern traten trotz der ernüchternden Bilanz von nur einem Punkt aus den vergangenen beiden Bundesliga-Spielen sowie einem verletzungsbedingt ausgedünnten Kader von Beginn an mit breiter Brust auf. Die große Dominanz vor allem im ersten Durchgang war die logische Konsequenz. Nach dem 4:0 nahm das Team von Trainer Hansi Flick dann ein wenig den Fuß vom Gaspedal und überließ dem Gegner mehr Räume. Die Römer bleiben aber unterlegen und konnten zu keiner Zeit an ihre guten Auftritte in der Gruppenphase anknüpfen. Dort hatte die Mannschaft um den ehemaligen BVB-Stürmer Ciro Immobile gegen dessen ehemaligen Klub ein 3:1 gefeiert und ein 1:1 errungen.

Atlético Madrid - FC Chelsea 0:1 (0:0)

Thomas Tuchel und der FC Chelsea haben sich im Kampf um einen Platz im Viertelfinale eine glänzende Ausgangsposition erarbeitet. Der Trainer, der die Londoner im vergangenen Monat übernommen und seinen ehemaligen Klub Paris St. Germain in der letzten Saison bis ins Finale des Wettbewerbs geführt hatte, kam mit seinem Team zu einem 1:0 (0:0) gegen Atlético Madrid und kann das Weiterkommen im zweiten Vergleich am 17. März perfekt machen. Tuchel blieb durch das Remis auch in seinem achten Pflichtspiel als Chelsea-Coach ungeschlagen. Das entscheidende Tor gegen den Tabellenführer der spanischen La Liga gelang Olivier Giroud mit einem sehenswerten Fallrückzieher (68.).


Gegen Atlético, das sein "Heimspiel" am Dienstagabend aufgrund der Corona-Reisebeschränkungen in Bukarest austragen musste, setzte Tuchel in seiner Startelf nur auf zwei seiner deutschen Landsleute im Kader. Timo Werner und Antonio Rüdiger durften beginnen. Kai Havertz, der in den vergangenen Wochen immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte und weiter auf seinen Durchbrauch beim Premier-League-Klub warten muss, saß hingegen bis zur 87. Minute auf der Bank.