10. Juni 2019 / 13:12 Uhr

Trotz Konkurrenz-Situation beim FC Bayern: Serge Gnabry wünscht sich Sané-Transfer

Trotz Konkurrenz-Situation beim FC Bayern: Serge Gnabry wünscht sich Sané-Transfer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Serge Gnabry wünscht sich seinen DFB-Teamkollegen Leroy Sané beim FC Bayern. 
Serge Gnabry wünscht sich seinen DFB-Teamkollegen Leroy Sané beim FC Bayern.  © imago images / Schüler
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In den letzten Tagen beschäftigt kein Spieler den FC Bayern so stark wie Leroy Sané - so zumindest der mediale Eindruck. Nun äußerte sich auch Bayerns Serge Gnabry zu den Wechselgerüchten um den ManCity-Star - und würde einen Wechsel sogar begrüßen.

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In den letzten Tagen wurde immer wieder um einen möglichen Wechsel von Leroy Sané zum FC Bayern spekuliert. FCB-Boss Uli Hoeneß zweifelte zuletzt zwar an einem Transfer des 23-Jährigen, so ganz vom Tisch scheint der DFB-Star beim Rekordmeister allerdings noch nicht zu sein. Nun äußerte sich auch Nationalmannschaftskollege und womöglich Sanés zukünftiger Mitspieler im Verein Serge Gnabry zu den Gerüchten.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Estland verriet der Bayern-Star, dass er sich einen Wechsel von Sané trotz einer möglichen Konkurrenz-Situation vorstellen könnte. "Was passiert, kann nur er beantworten. Ich hätte ihn liebend gern in meiner Mannschaft. Wir kennen uns schon lange und ich spiele sehr gern mit ihm zusammen. Wir verstehen uns auch abseits des Platzes gut. Er wäre eine Bereicherung für den FC Bayern", schwärmte Gnabry.

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Sané und Gnabry gehören zu den Hoffnungsträgern der Nationalmannschaft, die aktuell einen Umbruch durchmacht. "Es fühlt sich an, als wären wir eine U21. Ich kenne viele. Wir fühlen uns jung, sind sehr vertraut", betonte der Bayern-Profi vor dem Duell mit Estland am Dienstagabend. "Die Entwicklung ist sehr positiv. Wir sind in diesem Jahr deutlich besser dran. Wir haben sehr viel Spaß in der Mannschaft und wollen versuchen, den Weg zusammen zu gehen."

Interims-Bundestrainer Sorg schließt Rotation gegen Estland aus

Das Spiel gegen Estland ist für Interims-Bundestrainer Marcus Sorg ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zurück zur Weltspitze. "Jedes positive Ergebnis hilft in der Entwicklung einer Mannschaft, die im Umbruch steht", betonte der 53-Jährige auf der DFB-Pressekonferenz in Mainz. Sorg ersetzt auch gegen Estland Bundestrainer Joachim Löw, der sich nach einem Sportunfall zu Hause erholt.

Mehr zu den Gerüchten um Leroy Sané

Eine personelle Rotation im Vergleich zum Sieg gegen Weißrussland schloss der ehemalige Freiburg-Trainer aus. "Es wird so sein, dass wir keine große Rotation forcieren. Wir brauchen eine gewisse Stabilität in der Mannschaft", erklärte Sorg. "Trotzdem werden wir die eine oder andere Veränderungen vornehmen. Wir wollen den Spielern zeigen, dass es möglich ist, gewisse Änderungen vorzunehmen."

Sicher spielen wird Torwart Manuel Neuer, der in Abwesenheit des angeschlagenen Marc-André ter Stegen seinen Platz im DFB-Tor sicher hat. "Manu wird spielen", sagte Sorg, der den Bayern-Torwart, der gegen die Weißrussen als ballfertiger Super-Dribbler auffiel, insbesondere in Zeiten des Umbruchs als wichtigen Stabilitätsanker sieht.

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