10. Juni 2019 / 11:12 Uhr

Matthäus über Leroy Sané: Deshalb glaube ich an einen Transfer zum FC Bayern

Matthäus über Leroy Sané: Deshalb glaube ich an einen Transfer zum FC Bayern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leroy Sané wird mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Ein Transfer, der Lothar Matthäus gefallen würde.
Leroy Sané wird mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Ein Transfer, der Lothar Matthäus gefallen würde. © imago images / Eibner
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Es ist schon jetzt die heißeste Transfer-Geschichte des Sommers: Schnappt sich der FC Bayern München Leroy Sané? Rekordnationalspieler Lothar Matthäus glaubt an den Transfer - und erklärt bei "Sky", warum.

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Lothar Matthäus geht fest von einem Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern München aus - unter der Voraussetzung, dass der 23-Jährige den Klubchefs Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß klar zu verstehen gibt, dass er nach München wechseln will. Matthäus ist sich sicher, "dass der Verein auch bereit ist, eine dreistellige Millionen-Summe zu bezahlen", um den Linksaußen von Manchester City loszueisen. Eine derartige Summe gab es in der Bundesliga noch nie. Der künftige Bayern-Boss Oliver Kahn bezeichnete sie für einen Spieler von Sanés Qualität aber als angemessen.

Der deutsche Rekordmeister müsse sich "vor allem in der Spitze verstärken, wenn man international erfolgreich sein will", betonte Matthäus in seiner Kolumne für Sky. Sané hatte zuletzt beim deutschen Länderspiel-Erfolg gegen Weißrussland (2:0) gezeigt, dass er aktuell der wohl beste Offensivspieler ist, den der DFB hat. Matthäus: "Er war für mich der überragende Spieler auf dem Platz. (...) Er ist ein absoluter Ausnahmespieler und zeigt das in fast jedem Spiel." Er glaube nicht, "dass der Transfer an ein paar Millionen scheitert", sagte der Rekordnationalspieler.

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Hoeneß zweifelt an Sané-Transfer zum FCB: "Man muss skeptisch sein"

Die FCB-Bosse haben zuletzt deutlich gemacht, Sané unbedingt verpflichten zu wollen, dabei aber auch auf die finanziellen Widrigkeiten hingewiesen. "Man muss ein bisschen skeptisch sein. Es ist eher unwahrscheinlich, dass es klappt; es geht um Beträge, die sind Wahnsinn", betonte Präsident Uli Hoeneß im Kicker. In der vorigen Woche hatte der Guardian berichtet, dass die Münchner mit einer ersten Offerte in Höhe von 80 Millionen Euro abgeblitzt waren. Rummenigge dementierte diese Meldung allerdings und betonte, dass die Münchner bisher noch kein konkretes Angebot hinterlegt haben.

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Wie denkt der Spieler selbst über einen Wechsel? Sané, der im Rahmen der Länderspielreise von Bayern-Kollegen wie Joshua Kimmich und Niklas Süle bearbeitet wird, schweigt bis auf Weiteres. Wortlos huschte der Fanliebling nach der Partie in Weißrussland mit der Flechtzöpfchen-Frisur durch die Katakomben der Borissow-Arena, trotz einiger Nachfragen von Journalisten ohne Worte zur persönlichen Zukunft.

Matthäus sicher: Sané steht vor richtungsweisender Entscheidung

Oliver Bierhoff äußerte in Borissow Verständnis für den Angreifer, dessen Vertrag bei ManCity noch bis 2021 läuft. „Es wird manchmal auch ein bisschen schwer und nervig, wenn man die 50. Frage gestellt bekommt und immer wieder sagen muss: Dazu sage ich nichts", sagte der DFB-Direktor. Bisher absolvierte Sané, der 2016 vom FC Schalke 04 ins Etihad Stadium gewechselt war, 133 Spiele für die Citizens, in denen er 39 Tore schoss und 45 weitere vorbereitete.

Zuletzt war er aber nicht immer gesetzt. Für Matthäus steht der Nationalspieler vor einer richtungsweisenden Entscheidung. "Dabei muss er abwägen: Bin ich mit weniger Einsätzen zufrieden und fühle mich aber ansonsten unter Pep und in Manchester wohl, dann muss er da bleiben", sagte der 58-Jährige. "Wenn er aber die Chance haben will, Stammspieler zu werden und gerne wieder in Deutschland leben möchte, dann muss er zu den Bayern."

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