17. Januar 2020 / 14:21 Uhr

FC Bayern mit Lewandowski und Gnabry gegen Hertha – Klinsmann: Lizenz-Frage kein Störfaktor

FC Bayern mit Lewandowski und Gnabry gegen Hertha – Klinsmann: Lizenz-Frage kein Störfaktor

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Robert Lewandowski und Serge Gnabry kehren gegen Hertha BSC ins Aufgebot des FC Bayern zurück. Jürgen Klinsmann ist trotzdem frohen Mutes.
Robert Lewandowski und Serge Gnabry kehren gegen Hertha BSC ins Aufgebot des FC Bayern zurück. Jürgen Klinsmann ist trotzdem frohen Mutes. © Getty/imago images
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Der FC Bayern kann gegen Hertha BSC wieder auf seine Leistungsträger Robert Lewandowski und Serge Gnabry bauen. Der Wirbel um seine Trainer-Lizenz hat Berlins Coach Jürgen Klinsmann nicht gestört. Der frühere Bundestrainer freut sich auf das Duell mit dem Ex-Klub.

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Der FC Bayern München kann beim Rückrundenauftakt der Bundesliga gegen Hertha BSC (Sonntag, 15.30 Uhr) und den früheren FCB-Coach Jürgen Klinsmann wieder auf seine zuletzt angeschlagenen Leistungsträger Robert Lewandowski und Serge Gnabry bauen. Das bestätigte Trainer Hansi Flick auf der Pressekonferenz am Freitag. "Lewy ist dabei, Serge Gnabry hat eine neue Frisur", sagte der Coach. "Wir gehen guten Mutes nach Berlin."

Lewandowski, der sich in der Winterpause einer Leisten-OP unterziehen musste, sei "nahe an 100 Prozent, er ist ein absoluter Profi. Er hat sehr hart gearbeitet", sagte Flick. Der 31-jährige Pole sei in einem "guten Zustand", er habe "keine Schmerzen" und sei vor dem Gastspiel in Berlin am Sonntag (15.30 Uhr) "absolut im Soll". Auch mit Serge Gnabry plant Flick nach dessen Achillessehnenproblemen.

Flick: Transfer-Dissens mit Salihamidzic ausgeräumt

Er habe seiner Mannschaft klar gezeigt, auf was sie am Sonntag im Berliner Olympiastadion achten müsse, sagte Flick und ergänzte: "Jede Mannschaft legt gegen die Bayern nochmal eine Schippe drauf. Ich weiß, dass Jürgen die Mannschaft heißt macht, das ist seine Qualität. Wir wollen unser Spiel durchziehen, möglichst früh ein Tor schießen." Der Dissens mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic über die Frage nach Neuzugängen in der Winterpause sei ausgeräumt, betonte der frühere Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft.

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"Ich hatte mit Hasan ein sehr gutes Gespräch. Wir wollen beide erfolgreich arbeiten", sagte Flick. "Es ist wichtig, dass Spieler kommen, die uns weiterhelfen. Ich habe Vertrauen, dass er und seine Scouting-Abteilung uns das ermöglichen. Es muss mit Bedacht sein. Es ist für den Verein wichtig, langfristig zu denken." Seinen Kontrahenten Jürgen Klinsmann lobte der Bayern-Trainer vor allem für seinen Job als Bundestrainer zwischen 2004 und 2006. Flick: "Jürgen war einer, der beim DFB sehr viel verändert hat. Er hat die Kraft und Power, die Dinge zu verändern - auch den Mut. Was beim DFB passiert ist, war der Schritt in die richtige Richtung."

Der Hinrunden-Vergleich zur Vorsaison: Die größten Gewinner und Verlierer

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Klinsmann: Diskussion um Trainer-Lizenz war kein Stör-Faktor

Der neue Hertha-Trainer hatte in den vergangenen Tagen Probleme mit seiner Trainerlizenz, die er nicht vollständig nachweisen konnte. Die mediale Debatte über das Fehlen der Unterlagen habe ihn allerdings in der Vorbereitung auf das Spiel gegen die Bayern nicht vor Probleme gestellt, versicherte der 55-Jährige. "Medial ist es eine nette Geschichte, gestört hat es aber in keinster Weise", sagte Klinsmann: "In der aktuellen Situation ist es kein Problem, denn sowohl Alex Nouri als auch Markus Feldhoff (seine Co-Trainer, d. Red.) haben die Fußballlehrer-Lizenz. Meine reiche ich jetzt nach." Geschäftsführer Michael Preetz zeigte sich "zuversichtlich, dass es bis zum Spiel geklärt ist".

Seine chaotische Zeit beim FC Bayern (2009/10) bezeichnete Klinsmann trotz seiner frühzeitigen Entlassung nicht als negative Erfahrung. "Ich hatte ein schönes, sehr spannendes Jahr", sagte der Weltmeister von 1990. "Für mich war das kein negatives, sondern ein sehr spannendes Jahr."

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