07. Oktober 2018 / 20:05 Uhr

FC Bayern: Lothar Matthäus legt nach! Knallharte Abrechnung mit James Rodriguez

FC Bayern: Lothar Matthäus legt nach! Knallharte Abrechnung mit James Rodriguez

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lothar Matthäus (l.) lässt weiter kein gutes Haar am Auftreten der Spieler des FC Bayern um Mittelfeld-Star James.
Lothar Matthäus (l.) lässt weiter kein gutes Haar am Auftreten der Spieler des FC Bayern um Mittelfeld-Star James. © imago/Plusphoto
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Lothar Matthäus knöpft sich Bayern-Star James Rodriguez vor und sieht auch die Einstellung der anderen Münchner Profis kritisch. Zudem wirft er seinem Ex-Klub eine verfehlte Transferpolitik vor.

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Rekordnationalspieler Lothar Matthäus wird offenbar kein großer Fan von James Rodriguez mehr. Nachdem sich der frühere Weltfußballer den Kolumbianer schon im Rahmen der 0:3-Heimpleite der Münchner am Samstagabend gegen Borussia Mönchengladbach vorgeknöpft hatte, legte er am Sonntag in der Sky-Sendung „Wontorra – der Fußballtalk“ nach: „Er hat keinen Respekt vor dem Trainer. Die Spieler müssen von ihrem hohen Ross runterkommen und sich sagen, dass sie dem Verein dienen wollen.“

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Matthäus weiter: „Es ist normal, dass man unzufrieden ist, wenn man nicht spielt. Es ist nicht in Ordnung, es so nach außen zu tragen. Bayern München ist ein Weltklasse-Klub. Die Spieler sollten zufrieden und glücklich sein, für diesen Klub spielen zu dürfen.“ Das dürfte gesessen haben. James war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, weil er sich in der Kabine über Trainer Niko Kovac beschwert haben soll.

Matthäus: „Bayern-Spieler hatten zuletzt nicht die Motivation“

Doch der Südamerikaner ist nicht der einzige schwächelnde Bayern-Profi, der Matthäus derzeit ein Dorn im Auge ist. „Es hat so ausgesehen, dass einige Spieler in den letzten Wochen nicht die Motivation hatten, die sie normalerweise haben müssten. Unzufriedene Spieler, beleidigte Spieler, wenn sie mal ausgewechselt werden. Wie soll so was funktionieren? Der FC Bayern hat es verpasst, sich spielerisch zu erfrischen. Es ist ein Nachteil, dass jetzt Länderspielpause ist, denn in den nächsten Tagen kann der FC Bayern die Situation nicht korrigieren.“

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Diese „spielerische Erfrischung“ bezieht Matthäus offenbar auch auf die beiden Routiniers Arjen Robben und Franck Ribéry. Insgesamt sieht der Sky-Experte die Kader-Zusammenstellung und Transferaktivitäten des Rekordmeisters kritisch.

Matthäus: „Bayern hat bei der Transferpolitik Fehler gemacht“

Matthäus: „Der Fußball lebt von der Geschwindigkeit. Robben und Ribéry werden nicht schneller, aber sie sind trotzdem gut genug, dass sie zum Erfolg beitragen können. Zudem hat man mit Kingsley Coman einen schnellen Spieler dahinter. Bayern München hat auch Verletzungsprobleme. Zudem haben sie zum Beispiel in Bernat vor der Saison einen Spieler abgegeben, der jetzt helfen könnte. Man muss die Transferpolitik beleuchten und auch teilweise kritisieren, dass man da einfach Fehler gemacht hat.“

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